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 Betreff des Beitrags: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 22:12 
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https://www.finanzen.net/themen/deflationsspirale

Thema der Woche (für Glasperle)

Ich hoffe @Tobie - du bist an Bord - Denn du hast die beste Ahnung


[Meine weibl. Musik: 1972 Juliane Werding / 1983 Nena "Kerner" / 1993 Michelle "Hewer" / 2003 Christina Stürmer / 2016 Franziska Wiese]


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Verfasst: Fr 29. Mär 2019, 22:12 


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 22:55 
Bierlieferant
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Naja ^^
Entgegen der Inflation (Geldentwertung. Waren werden teurer) ist eine Deflation die Steigerung des Geldwertes. Waren werden günstiger.

Zitat:
Als Deflationsspirale wird eine konjunkturelle Abwärtsbewegung bezeichnet. Herrscht auf einem Wirtschaftsmarkt eine geringe Nachfrage und die Konsumenten sparen, senken die Unternehmen die Preise. Bleibt die Nachfrage trotzdem gering, entsteht eine Deflationsspirale.


Kurz gesagt, Je mehr Sparer, desto weniger Geld im Umlauf. Je weniger Geld im Umlauf, desto mehr ist dieses wert bzw. desto geringer werden die Preise von Waren, da Unternehmen diese schließlich verkaufen wollen. Je mehr das Geld wert ist, desto mehr lohnt es sich zu sparen. Je mehr man spart, desto weniger Geld im Umlauf...

Dass am Ende eine Geldeinheit für nen Auto reicht. Aber man garnicht wenig genug Geld haben kann um sich nen Brötchen kaufen zu können (Denkbar wäre dann ne Flatrate für Brötchen über ein jahr oder so ,,,,,,,,,,,,,, )...

Ein Problem gibt es dann auch gegenüber anderen Ländern. Der Wechselkurs wird exorbitant. Symbolisches Beispiel: Mit einer Geldeinheit aus einem Land mit heftiger Deflation bin ich plötzlich Millionär in einem Anderen Land. Andersrum wird es kaum Menschen aus anderen Ländern geben, die sich einen Aufenthalt in dem Land mit der Deflation leisten können oder sich dort Waren kaufen könnten...

Ein reales Beispiel wäre Indien, wo das Durchschnittsgehalt monatlich umgerechnet bei etwa 100€ liegt. In diesem Land gibt es ein Smartphone für weniger als 4€ zu kaufen. Aber nur für die Bevölkerung, dass diese trotz geringem Geldwert Zugriff auf digitale Medien haben kann. Ein Projekt, das von der indischen Regierung subventioniert wird. Gebe es die Beschränkung nicht (Nur an das eigene Volk) könnte ein Mensch mit vielen Geldeinheiten diesen Markt leicht leer kaufen und das Ziel wäre verfehlt...

Wiederum kann eine große Differenz auch Vorteile haben, wenn man den großen Geld wert in ein anderes Land einbringt. Beispiel wäre mein Großonkel, der mit um die 10.000€ eine Arztstation in Kenia half aufzubauen. Mit Röntgengerät (teuerste Anschaffung gewesen ^^ ) und allem was nötig ist.

Doch ansonsten: Was ist die Frage zu dem Thema?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 22:57 
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Tobie hat geschrieben:

Doch ansonsten: Was ist die Frage zu dem Thema?


Tja..... Die sieht so aus:

Zitat:
Ich soll für unsere Zeitung einen Artikel zur deflationsspirale schreiben. Da muss ich genauer sein als üblich. Könnten wir das zum Thema der Woche machen? Und ihr meine Argumente zerpflücken?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 23:16 
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Ich muss mich erst gemütlich und möglichst mit Hirn dran machen den Artikel zu schreiben. Wenn ich den ersten Entwurf habe,poste ich ihn und bitte euch darum ihn zu zerpflücken.ich hoffe ich bin halbwegs flott und verliere mich nicht dauernd in der Welt von Oma wetterwax, die mich ähnlich fasziniert momentan.
Mal eine Art Brainstorming: es beginnt mit Schäuble und seinem Beispiel von der schwäbischen Hausfrau. Ein Staatshaushalt ist kein Hausfrauen über. Aber viele haben das geglaubt. Von daher kommt auch die Verehrung des heiligen nulldefizits. Wenn wir in der Geschichte zurück gehen in in den 20er Jahren schauen, war die damalige vermeintliche Inflation die Folge einer stagflstion und wohin das geführt hat wissen wir alle. Die deflationsspirale würde der durchbrochen als Hitler zu investieren begann. Henry Ford den ich nicht mag, weil er ein antisemit war, hat eines richtig erkannt um nicht
In eine Deflation zu rutschen muss er den Arbeitnehmern so viel bezahlen, dass sie Stine Produkte kaufen können. Ja, das war die Geburt des Wirtschaftswunders. weiter bin ich noch nicht. Das ist nur eine stoffsammlung noch lange nicht ausformuliert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 23:52 
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Heiner flassbeck ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler .https://youtu.be/qDOr_ozoy98 von ihm habe ich viel gelernt.in Anbetracht dieses Interviews mit flassbeck ist die Desinformation der Bevölkerung ein waschechten Skandal https://youtu.be/dl8aY6DZWAM eine Bemerkung am Rande flassbeck gehört zu den deutschen Wirtschaftsweisen und zu Merkle think Tank. Er steht dort jedoch allein auf weiter Flur.besonders schräg ist, das ich bei nationalratsdebatte den Begriff Deflation nie höre und auch in der Diskussion in den Medien nicht. Stagflation höre ich noch seltener. Was wir laut flassbeck gar nicht brauchen koennen ist lohn- und sozialdumping. Das macht das ganze zu einer Endzeit mich anmutenden Gefahr. Deutschland würde das sofort kapieren, wenn es dich endlich an den höchsten erlaubten handelsueberschuss, der in den Maastricht Verträgen festgelegt ist, halten würde.ich sage es furchtbar ungern, aber Trump hat recht, wen er diesen handel Amerika gegenüber kritisiert und mit Zöllen verhindern will. bis vor einem Jahr hat Österreich vermeiden können den deutschen Fehler nachzumachen. Da hat die SPÖ blockiert. unser Binnenmarkt hat noch ein bisschen besser funktioniert, weil Kreisky und später seine Schüler sich dieser ausgabenbremse verweigert haben. Bei uns wurden keine grossen Werke geschlossen oder gar Löhne gesenkt .durch dies Massnahmen ist in Österreich die 70er Krise fast unbemerkt über die Runden gegangen.der Binnenmarkt hat die direkte Rolle des exportmarktes kurzfristig uebernommen das war aber nur in Österreich und das war Kreisky, der lieber Staatsschulden gemacht hat, als die Industrie einzubremsen. Die Arbeitslosigkeit hat sich damals einzig in Österreich in Grenzen Gehalten. Wir haben dank der Staatsverschuldung wenig von der Krise gespürt.mit Hilfe der Staatsverschuldung ist der Wirtschaftskreislauf im Gang gehalten worden.lassbeck erklärt in oben angeführten Vortrag den Zusammenhang von Schülern mit dem Kapitalismus wunderbar. Ich bin eine. Fan von flassbeck.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 08:00 
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Für einen Artikel in einer Zeitung ist die Überschrift deflationsspirale zu wenig griffig. Als erstes suche ich eine Überschrift,die neugierig macht. Ich denke gerade nach, wie Schäuble seine Sparpolitik medienwirksam genannt hat. Mir fällt es nicht mehr ein.die Überschrift für diesen Artikel wäre dann das Gegenteil von schäubles Rechtfertigung.
Ich habe schon an " die schwäbischen Hausfrau" gedacht. Aber wir sind in Österreich.wen interessiert in Österreich schon die schwäbischen Hausfrau?

" Kaputt sparen "ist auch nicht so gut. Es wurde schon öfter versucht zu erklären dass kaputt sparen gefährlich ist. Das ist schon abgedroschen.

Mythos sparen??????? Vielleicht.

Fällt euch was besseres ein?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 09:11 
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Kaputt sparen ist auch gar nicht relevant, denn wer spart denn bei diesen niedrigen Zinsen noch?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 09:56 
Bierlieferant
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Anstatt zu sparen kann aufgrund von sinkenden Preisen sein, dass Personen anfangen auf noch niedrigere Preise zu warten. Es wird weniger verkauft und es kommt zu Umsatzeinbußen, welche zu Krisen führen, dessen Folge Entlassungen sind. Dies führt zu Verunsicherungen und Käufe werden zurück gestellt, dass man wieder zu dem Punkt kommt, dass weniger verkauft wird und dadurch die Preise sinken aufgrund von Angebot und Nachfrage. Sinkt die Nachfrage, sinken die Preise. Passiert dies auf breitem Flur ist dies eine Deflation...


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 10:46 
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Tobie hat geschrieben:
dass Personen anfangen auf noch niedrigere Preise zu warten.


Brie Spitze
Brie Weichkäse

Beide "vorher" immer gleicher Preis (0,99), doch seit einiger Zeit kostet die Brie Spitze 1,19 und der ovale Weichkäse 1,69. Als der Preis gleich war, nahm ich immer "oft" den Weichkäse, seit der einseitigen Teuerung nehm ich nur "manchmal" die Brie Spitze.

Wo passt das hin?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 10:55 
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glasperle hat geschrieben:
Heiner flassbeck ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler .https://youtu.be/qDOr_ozoy98 von ihm habe ich viel gelernt.in Anbetracht dieses Interviews mit flassbeck ist die Desinformation der Bevölkerung ein waschechten Skandal https://youtu.be/dl8aY6DZWAM eine Bemerkung am Rande flassbeck gehört zu den deutschen Wirtschaftsweisen und zu Merkle think Tank. Er steht dort jedoch allein auf weiter Flur.besonders schräg ist, das ich bei nationalratsdebatte den Begriff Deflation nie höre und auch in der Diskussion in den Medien nicht. Stagflation höre ich noch seltener. Was wir laut flassbeck gar nicht brauchennkoennenist lohn- und sozialdumping. Das macht das ganze zu einer Endzeit mich anmutenden Gefahr. Deutschland würde das sofort kapieren, wenn es dich endlich an den höchsten erlaubten hsndeksueberschuss, der in den Maastricht Verträgen festgelegt ist, halten würde.ich sage es furchtbar ungern, aber Trump hstbrecht, wen er diesen hsndel Amerika gegenüber kritisiert und mit Zöllen verhindern will. Es anderes maner gar nicht gun. Ibis vor einem Jahr hat Österreich vermeiden können den deutschen Fehler nachzumachen. Da hat die SPÖ blockiert unser Binnenmarkt hat noch ein bisschen besser funktioniert, weil Kreisky und später seine Schüler sich dieser ausgabenbremdlse verweigert haben. Bei uns wurden keine grossen Werke geschlossen oder gar Löhne gesenkt .durch dies Massnahmen ist i. Österreich die 70er Krise fast unbemerkt über die Runden gegangen.der Binnenmarkt hat direkt Rolle des exportmarktes kurzfristig urbnommendas wsr aber nur in Österreich und dsscwst Kreisky und die Täterin iii8 ii OÖii8 in seiner gebnialitaetnurvwiecwill

Da sind wieder einige Unleserlichkeiten drinnen, bitte ausbessern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 15:17 
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Edova hat geschrieben:
Kaputt sparen ist auch gar nicht relevant, denn wer spart denn bei diesen niedrigen Zinsen noch?


Ich habe mit kaputt sparen eigentlich das sparen des Staates gemeint. Du hast völlig Recht. Der einzelne spart bei diesen zinsen nicht. Ausserdem fürchte ich haben die meisten einzelnen gar nichts zu sparen. Dazu müssten die Mindestlöhne wieder steigen. Und wie steigen die Mindestlöhne? Wenn die Mindestsicherung hoch genug ist um davon leben zu können. Das ist einmal der erste Schritt. Wenn die notstandshilfe nicht abgeschafft wird .usw. hier macht der bundesbasti so ziemlich alles falsch, was man wirtschaftspolitisch nur falsch machen kann.
Was hältst du von der Überschrift" wer schafft die Arbeit? Die Nachfrage! Merken sie sich das endlich Mal, Frau Ministerin, die Nachfrage!!!!". Das ist ein bisschen provokante als das thema " deflationsspirale" . Eigentlich ist es nur ein Satz der Frau asozialministerin ein bisschen abgeändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 15:35 
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Tobie hat geschrieben:
Anstatt zu sparen kann aufgrund von sinkenden Preisen sein, dass Personen anfangen auf noch niedrigere Preise zu warten. Es wird weniger verkauft und es kommt zu Umsatzeinbußen, welche zu Krisen führen, dessen Folge Entlassungen sind. Dies führt zu Verunsicherungen und Käufe werden zurück gestellt, dass man wieder zu dem Punkt kommt, dass weniger verkauft wird und dadurch die Preise sinken aufgrund von Angebot und Nachfrage. Sinkt die Nachfrage, sinken die Preise. Passiert dies auf breitem Flur ist dies eine Deflation...

Genau, ich sollte daraus nur eine ganze Seite machen. Gut, wen ich das ganze anstatt deflationsspirale " wer schafft die Arbeit, Frau Ministerin, wer? Die Nachfrage, merken sie sich das einmal" nenne kann ich besser auf den aktuellen Hintergrund eingehen. kichern.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 15:41 
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Vielleicht sollte ich unsere pam fragen, warum sie nie von der drohenden Deflation sprechen. Wenn ich das weiss, kann ich es in den Artikel einbauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 21:50 
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Wer schafft die Arbeit? Die Nachfrage, Frau Ministerin, merken sie sich das endlich einmal! Was die Nachfrage schafft Arbeit, nicht die Wirtschaft, so ein Blödsinn. Das kommt ganz darauf an was man unter Wirtschaft versteht. Die Nachfrage gehört auch zur Wirtschaft. Diese ist nämlich ein Kreislauf. Unternehmen arbeiten naturgemäß gewinnorientiert. Was sonst? Und wie machen unternehmen Gewinn? Dadurch das sie Dinge produzieren und verkaufen. Zum verkaufen brauchen sie eines:Nachfrage! Und woher kommt die Nachfrage? Ganz einfach, Leute wollen etwas haben oder brauchen etwas und haben auch das geld es zu kaufen. Ja, klar, auch in diesem Fall werden unternehmen möglichst kostengünstig produzieren wollen, die wollen ja auch einen Lohn für ihre Arbeit. Diesen Lohn nennt man Gewinn. Wenn diese untnehmen Dinge produzieren und die Leute kein geld haben, sie zu kaufen , dann werden sie mit dem Preis herunter gehen, zwangsläufig. Von einem Lager können sie nichts abbbeissen. Die waren werden billiger. Das ist doch gut, oder? Naja die Unternehmen wollen zumindest kostendeckend produzieren also sinken auch die Löhne und die katze beisst sich in den Schwanz. Wieder kann sich niemand die billiger produzierten Produkte leisten also sinken Preise und Löhne wieder.das nennt man Deflation. Und wenn sich das immer weiter nach unten dreht, haben wir eine deflationsspirale. Warum arbeiten die Menschen zu einem Hungerlohn? Ganz einfach zu dieser deflationsspirale kommt es besonders leicht, wenn ein Land eine Regierung hat, die da mitspielt. D.h. die Leute arbeiten deswegen zu einem Hungerlohn, weil das soziale Netz so weitmaschig gemacht wird, dass sie dazu gezwungen sind. Und das wollten sie ja selber. Sie haben Parteien gewählt, die genau das versprochen haben.
Heiner flassbeck ein Wirtschaftswissenschaftler nennt das " die verschwiegene Deflation" er geht sogar so weit zu erklären, dass wir diesem Phänomen jetzt europaweit gegenüber stehen weil Deutschland (!!!!) Nicht Griechenland oder Portugal sich nicht an die Maastricht Regeln gehalten hat. Die maatsricht Kriterien legen nicht nur einen Prozentsatz des BIP für die Neuverschuldung fest, sondern auch einen für den handelsbilanzueberschuss. Diese. Hat Deutschland immer verletzt. Das gilt innerhalb der EU als stabilitaetsgefaehrdend. Aber Deutschland hat das klug gemacht. Die Deutschen haben laut geschrien und mit dem Finger auf die Länder gezeigt, die es an budgetdisziplin Mängeln liessen. Das ist auch aufgegangen. Nur auch das hat Grenzen. Wenn alle sparen, wer soll dann die Produkte kaufen? In einer kapitalistische Marktwirtschaft müssen den Ersparnissen Schulden gegenüberstehen. Wohin sonst mit den Ersparnissen? Wenn sich die Unternehmen Verschulden, weil die gewinnaussichten gut sind, ist das kein Problem. Die tun das aber nicht i. Wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Die Konsumenten tun es nicht weil der Job nicht sicher ist oder ihre Bonität nicht gut genug ist. Der Staat tut es aus budgetdisziplin nicht.und jetzt? Jetzt steht das Rad.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 22:03 
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Wenn ich diesen Artikel schreiben müsste, würde ich mich nicht mit den zahlreichen anderen Theman ablenken. :grin:


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 22:44 
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Findest du, dass da mehr als das deflationsthema drinnen ist? Ich habe nur versucht genau zu erklären, wo meiner Meinung nach die deflationsspirale herkommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 22:45 
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Hier ein Artikel von der Wirtschftswoche, der dir vielleicht hilft beim formulieren des Artikels:

https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage ... 168-2.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 22:50 
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Ja, danke, genau das ist es vor lauter Angst vor Inflation schlittern wir in die Deflation. das tragische ist, dass oesterreich es Deutschland nachzumachen versucht. Das Problem ist, es soll eine Erzählung bleiben und keine " Abhandlung" werden.
Unsere pam sagt es mit anderen Worten "Deshalb schlägt die SPÖ-Chefin ein Konjunkturpaket „zur Stärkung von Wirtschaft und Beschäftigung“ in drei Bereichen vor: Konsum, Investitionen und Beschäftigung stärken. Um den Konsum zu stärken, plädiert die SPÖ dafür, die geplante Steuerreform für kleine und mittlere Einkommen vorzuziehen, was sich unmittelbar auf den Konsum auswirken würde, da die Menschen mehr Geld zur Verfügung hätten."
(Quelle: Kurier) warum nennt sie es nicht Deflation?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: So 31. Mär 2019, 07:44 
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Ein bisschen fliesst die angst vor der deflationsspirale auchnihre die mediale Berichterstattung ein. Vielleicht kapiert es ja doch auch der Wähler., Bevor alles steht., Behinderte, mehrkindfamilien und alleinerziehende unter Brücken hausen.https://kurier.at/politik/inland/wirtsc ... /400450714
Dieser Artikel beschwört geradezu den privaten Konsum, der unbedingt stabil bleiben muss. Ja, wie denn, wenn arbeitslose durch Abschaffung der notstandshilfe ausgehungert werden?
Ws Förderung der Industrie bringt haben wir aktuell gesehen. Das Opel Werk in Aspern hat staatliche Förderung kassiert und gleich darauf 200 beschäftigte entlassen. Wo bleibt das zur Verantwortung ziehen des Bundesstudienabbbrechers? Ob man ihn wenigstens vor Gericht stellt, wenn der Spuk vorbei ist?


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2019, 18:54 
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Beiträge: 9861
glasperle hat geschrieben:
Findest du, dass da mehr als das deflationsthema drinnen ist? Ich habe nur versucht genau zu erklären, wo meiner Meinung nach die deflationsspirale herkommt.


Nein. Du befasst dich nicht mit deinem ARTIKEL sondern schreibst überall woanders und eröffnest am Laufenden Band neue Themen. Der ARTIKEL scheint dir gar nicht WICHTIG zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Di 2. Apr 2019, 19:08 
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Registriert: Do 27. Dez 2018, 20:47
Beiträge: 2169
Ja natürlich springe ich auf jede Sau auf, die die FPÖ durchs Dorf treibt. Und das obwohl ich schon lange sage, dass das das politische Kalkül von Basti ist. Die FPÖ provoziert und er kann daneben seinen wirtschaftspolitischen Schwachsinn treiben, weil alle auf die FPÖ schauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deflationsspirale
BeitragVerfasst: Fr 5. Apr 2019, 19:28 
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Registriert: Do 27. Dez 2018, 20:47
Beiträge: 2169
glasperle hat geschrieben:
Ja, danke, genau das ist es vor lauter Angst vor Inflation schlittern wir in die Deflation. das tragische ist, dass oesterreich es Deutschland nachzumachen versucht. Das Problem ist, es soll eine Erzählung bleiben und keine " Abhandlung" werden.
Unsere pam sagt es mit anderen Worten "Deshalb schlägt die SPÖ-Chefin ein Konjunkturpaket „zur Stärkung von Wirtschaft und Beschäftigung“ in drei Bereichen vor: Konsum, Investitionen und Beschäftigung stärken. Um den Konsum zu stärken, plädiert die SPÖ dafür, die geplante Steuerreform für kleine und mittlere Einkommen vorzuziehen, was sich unmittelbar auf den Konsum auswirken würde, da die Menschen mehr Geld zur Verfügung hätten."
(Quelle: Kurier) warum nennt sie es nicht Deflation?

Jetzt habe ich mich so über pams rede gefreut. Heute habe ich den Wiener SPÖ Stadtrat Hacker sagen hören, wir haben eine Inflation *c*** es hat sich doch noch nicht herum gesprochen.


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