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 Betreff des Beitrags: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mär 2019, 20:20 
Ritter
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Mir scheint es so, als hätten wir zur Zeit ein riesiges Empathie Defizit. sollten wir alle Empathie zu lernen versuchen?https://www.lernen.net/artikel/empathie-mitgefuehl-lernen-depo-1791/
Ich gebe zu ich finde sehr schwer die Grenze zwischen Mitgefühl und Mitleid, obwohl meinem Verstand klar ist dass Mitleid das leid in Dr Welt vermehrt und das loesungsorientierte denken erschwert. Schnell bin ich da in dem Modus einen anderen als mitgefuehllos abzustempeln. Was loesungsorientierte Gespräche noch mehr verunmoeglicht.
Interesse zeigen ohne übertrifft zu wirken ist, finde ich, auch nicht so leicht.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 20:20 


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 13. Mai 2019, 21:57 
Bierlieferant
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Es könnte auch sein, dass die Menschheit lernen muss mit einer verstärkten Empathie-Welle umgehen zu können, wo bisher das Gegenteil gelehrt wurde. Viele einfach überfordert sind und Emphatie (Pathos für Leiden) unterdrücken und gegen an kämpfen, weil es schmerzt. So wirkt es nur als wäre ein Defizit vorhanden. Dabei besteht ein derart hohes Niveau an Emphatie, dass dieses nicht so schnell aushaltbar ist und der Mensch sich erstmal wehrt... Zumal es ein Kampf ist von dem was einem gelehrt wurde gegen sich selbst... Ist klar, dass man dann alles abblockt, was Schmerzen bereitet. Einer der erste Schritte ist auch die Differenzierung von Mitleid und Mitgefühl, da stimme ich dir zu :)

Aber was ich aussagen will ist, dass die Empathie da ist, nur aus Angst, Schmerz und weil für viele unbekannt gelernt werden sollte, damit umzugehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Do 17. Okt 2019, 16:27 
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Tobie hat geschrieben:
Es könnte auch sein, dass die Menschheit lernen muss mit einer verstärkten Empathie-Welle umgehen zu können, wo bisher das Gegenteil gelehrt wurde.

Meinst du damit das, was unter den Schlagwörtern "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" & "Ein Mann darf niemals weinen" bekannt ist oder ist das noch mal etwas anderes? Falls es das ist, hab ich das als Kind auch noch eingetrichtert bekommen, obwohl ich versuchte, mich dagegen implosiv zu wehren.


[Meine weibl. Musik: 1972 Juliane Werding / 1983 Nena "Kerner" / 1993 Michelle "Hewer" / 2003 Christina Stürmer / 2016 Franziska Wiese]


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Do 17. Okt 2019, 16:46 
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Empathie kann man nicht lernen!
Empathie entwickelt sich im Alter von 3-4 Jahren.
Hat man keine als Kind entwickelt fehlt sie.
Sie ist abwesend und die Menschen die sie nicht entwickelt haben bleibt das was in anderen vorgeht gänzlich verschlossen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Do 17. Okt 2019, 16:49 
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Franz hat geschrieben:
Empathie kann man nicht lernen!
Empathie entwickelt sich im Alter von 3-4 Jahren.
Hat man keine als Kind entwickelt fehlt sie.


Das war einmal. Nicht jeder ist automatisch Psychopath, nur weil er als Kind drangsaliert wurde.
https://www.lernen.net/artikel/empathie ... depo-1791/


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Do 17. Okt 2019, 17:03 
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Wenn ein Mensch keine Empathie hat dann kann er sie auch nicht trainieren.
Ich finde es aber gut, wenn der Mensch mit diesem Defizit eingesehen hat das was mit ihm nicht stimmt und das er versucht dagegen was zu machen.
Die Situation für seine Mitmenschen kann sich verbessern im selbst bringt es nix.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 03:37 
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Was zu unterscheiden ist, ist Mitgefühl und Mitleid.

Mitleid ist durchaus angebracht, wenn eine nahestehende Person quälen erleidet.
Oder wenn man sieht wie ein Tier misshandelt wird.
Wenn jemand sehr nah am Wasser gebaut ist kann ihm sein Einfühlungsvermögen auch großes Leid zufügen.
Eben Mitleid was ja mit Leiden verbunden ist.

Jemand der über keine Empathie verfügt kann nur über sich selbst weinen, weil er nicht in der Lage ist sich in andere zu versetzen.
Aus diesem Grund leidet ja das gesamte Umfeld der empathielosen Person und ihm geht es dabei gut.
Er kann ja gar nicht einschätzen was er in anderen auslöst, weil er es nicht fühlt.

Jetzt kommt das Empathie Training ins Spiel wo man aus den Nazisten und Psychopathen der sein verhalten nur durch Beobachtung seiner Umgebung anpasst nur zu einem besseren und perfekteren Monstrum macht. Er weis wie er Reaktion hervorruft und ein Training gibt ihm nur bessere Werkzeuge in die Hand. Auch nach dem Training ist er nicht zur Empathie fähig nur lernt er besser seine Mitmenschen zu lesen. Da er große Macht empfindet wenn er in Menschen was auslösen kann und es nur ein Spiel für ihn ist und er auch nicht zur Liebe fähig ist steht es in den Sternen ob der Trainierte sein neu erlangtes Wissen über die Gefühle seiner Mitmenschen positiv einsetzt.

Ein Vergleich.
Du schickst einen notorischen Einbrecher zu einer Schlüsseldienst Schulung.
Er kann sein Wissen einsetzen das er legal sein Brot verdient und anderen die sich ausgesperrt haben die Türe öffnet oder er wird ein besserer Einbrecher


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 04:22 
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Eine Theorie besagt das, wenn man Nazisten und Psychopathen heilen will es nur eine Möglichkeit gibt die mit Folter nur zu erreichen ist.
Man musste sie/ihn in einen vollkommen dunklen leeren Raum sperren und ihn jeden äußeren Reitz über Monate berauben damit seine gesamte Programmierung gelöscht wird.
Danach musste man den Probanden vollkommen neu aufbauen und bei null beginnen. Es würde einige Jahre dauern.
Das Problem bei der Therapie ist das tief in Unterbewusstsein verankerte Verhaltensmuster immer wieder die Oberhand gewinnen und er immer wieder in diese verfällt.
Man spricht vom Nazistischen Kreislauf den man nicht durchbrechen kann.
Therapie ist auch nur durch Einsicht möglich da die Patzenden aber im äußeren nach dem Problem suchen und ihre Situation gar nicht erkennen ist diese Persönlichkeitsstörung nicht therapierbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 17:58 
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Ohne Empatie kannst du auch kein mitleid haben mit anderen.
Ein Empatietraining gibt es nicht weil entweder hat man einfühlungsvermögen oder nicht.
Erlernen kann man das nicht.
Menschen ohne Empartie sind entweder Nazisten oder Psychopath.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 20:56 
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Franz hat geschrieben:
Ohne Empatie kannst du auch kein mitleid haben mit anderen.

Falsch: Unterscheide Mitleid & Mitgefühl

- Bei Mitleid versinkst du selbst im Elend auf Grund des Helfersyndroms
- Bei Mitgefühl bleibst du distanziert und empfindest auf Grund eigener Erfahrung

Empathie: "Die emotionale Einfühlung in das Empfinden eines anderen Menschen" hat mit Mitgefühl und Mitleid nichts zu schaffen


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 23:18 
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Da irrst du.
Mitgefühl und Mitleid setzt Empatie voraus.
Wer keine Empatie hat weint nur um sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 09:32 
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Wie es scheint bist du ein Klugscheißer.
Wenn du einen Rechtschreibfehler findest darfst du ihn behalten.

Empatie entwickelt sich mit 3-4 Jahren.
Das Kind entdeckt sein ich und stellt fest das was es selbst denkt nicht unbedingt sein gegenüber auch zum selben Schluss kommt.

Wenn die Entwicklung gestört wird durch Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch koppelt das Kind seine Gefühlswelt ab und ist im Notfall Modus. Es entwickelt keine Empathie, weil es zu seinen Gefühlen keinen Zugang hat. Der Zug ist abgefahren dieses Defizit kann sich später nicht mehr ausgleichen.

Wenn du willst such ich dir Seiten raus mit Information.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 09:41 
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Wer keine Empatie hat weint nur um sich.
Ein Mensch der keinen Zugang zu seinen Gefühlen hat besteht nur aus Hass und Neid, weil das das einzige Gefühl ist was ihm keine Angst macht. Wenn die Mutter z.B. stirbt weint er/sie weil er/sie was verloren hat nicht die Mutter das Leben. Er tut sich leid. Es dreht sich alles nur um ihn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 09:47 
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Ich kann dir alles was ich sage/schreibe Belegen.
Nur warum soll ich für dich googlen.

Aber gut mach ich das halt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 09:50 
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[youtube]https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=9B6lS6IJLoM[/youtube]







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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 10:09 
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Hier zum Einstig.
Ich hab das alles gelesen und du wirst verstehen das ich das hier nicht niederschreibe um dir meine dagelegte Meinung zu belegen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 10:53 
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Zitat Brommel: „Und wieso Programmierung löschen?“
Jeder Mensch hat Glaubenssätze die ihn unterbewusst handeln lassen.
Menschen ohne Empathie haben eine Persönlichkeit Störung.
Ohne Empathie kann man auch kein Mitleid oder Mitgefühl entwickelten also was möchtest du trainieren.
Die Theorie besagt willst du so einen Menschen heilen musst du seine Festplatte löschen und ein neues Betriebssystem aufspielen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 15:02 
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Jeder Mensch hat nazistische Persönlichkeitsanteile und man hat deswegen keine Persönlichkeitsstörung. Du kannst jetzt argumentieren was hat das mit Empathie zu tun und wie viele haben schon ein Pathologische Persönlichkeitsstörung. Zum ersten sind es nicht wenige nur fallen sie nicht gleich auf und können sogar angenehme Zeitgenossen sein mit denen man sich gut unterhalten kann. Es sind aber nicht wenige von 100 sind es 3 die man als Pathologische Nazisten, Psychopathen usw. bezeichnen kann. Das ist ja nur eine Störung von vielen und du kannst dir vorstellen wie es um die geistige Gesundheit der Bevölkerung steht.

Hier ein Artikel über Mitleid und Mitgefühl für Nazisten, weil wenn ich so was schreibe dann bist du ohne Quelle nicht zufrieden. Ich bin aber die Quelle, weil ich die Erfahrungen machen musste und mich 2 Jahre hab Quellen lassen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 16:50 
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Na das hört sich ja sinnvoll an deinen letzten Post.
Du führst Gegenargumente an und zwingst mich nicht herum zu suchen.
Klugscheiser deswegen, weil du von 4 Beiträgen von mir 4 als nicht richtig darstellst.

So jetzt zum Thema.
I
ch habe das von der Shakespeare Aktion gehört und ja man ist zu den gestörten Persönlichkeiten vorgedrungen. Mit dem Resultat das alle in Suizidgefahr waren und das sich auch einige das Leben genommen haben. Umso länger man von seinen Gefühlen abgekoppelt herumläuft um so mehr Angst machen die Gefühle, wenn sie mal wahrgenommen werden.

Wenn das Experiment in Freiheit durchgeführt worden wäre hätten die meisten abgebrochen oder sie hätten sich umgebracht, weil sie nicht beaufsichtigt wurden in Freiheit.
Es ist ja nur der erste Schritt, wenn man jemanden der sich von seiner Gefühlswelt abgespaltet hat an seine Gefühle heranführt. Die Mörder haben sich umgebracht, weil sie das erste Mal den Umfang ihrer Tat erfasst haben.

Empathie ist nicht angeboren.

Sie entwickelt sich zwischen 3-4 Jahren, wenn das Kind das ich entdeckt.
Erst dann kann es sich einfühlen in andre. Vor setzt es voraus das alles was es selbst denkt auch andre denken.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 17:08 
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Zitat: Merkst schon den eigenen Widerspruch, oder? Wenn man keinen Zugang zu den Gefühlen hat, dann hat man auch keinen Hass oder Neid in sich, da dies auch subjektive Gefühle sind.

Hass und Neid sind Gefühle die aufkommen durch die Abspaltung und Unterdrückung der inneren Welt. Betroffen merken das sie anders sind. Sie führen das darauf zurück das sie so besonders sind und dass ihnen alle ihre Genialität neidig sind. Sie sind meistens Perfektionisten aber sie können nicht abschätzen was effizient ist sie verrennen sich in Kleinigkeiten sind pedantisch und glauben nur sie können die Aufgaben bewältigen. Da sie nicht über empathische Fähigkeiten verfügen und sich selbst überschätzten können sie sehr gefährlich werden. Sie bestrafen gerne und meinen der hat die Strafe verdient. So glauben Mörder das sie das richtige getan haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 17:23 
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Zitat: Trotzdem haben sie gelernt, was Empahtie ist und das widerspricht nun eindeutig deiner Aussage

Es wiederspricht nicht meiner Aussage.

Die Gefühle sind ja da nur wird die Verbindung gekappt, weil sie Angst vor ihnen haben und sie blenden sie aus. So wie sie nähe Empfinden nach der sie sich sehnen ergreifen sie die Flucht. Es könnte ja der andre sie durchschauen. Das ist auch eine Angst von ihnen Bloßgestellt zu werden. Sie wissen genau das ihnen was fehlt was andere haben.
Wenn du einen Abgespaltenen mit seinen Gefühlen konfrontierst und es schaffst das er nicht die Flucht ergreift ist er in absoluter Lebensgefahr oder du selbst denn er kann dich verantwortlich machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Sa 19. Okt 2019, 17:56 
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Ich erzähl dir mal eine Anekdote von meinem Mühlstein wegen dem ich sogar den ganzen April in Haft gesessen bin im Kosovo.

Sie war um die 20 Jahre alt und lernt im selben alter zwei Freunde kennen die zusammen in einer Wohngemeinschaft lebten. Der eine verliebt sich ihn sie und ihr gefiel es ihn an sich heran zu ziehen und ihn dann weg zu stoßen. Der Junge war total durch den Wind. Sie merkte das der Freund auch an ihr interessiert war und mit den stieg sie ins Bett. Überhaupt hat sie ein Sexualverhalten wie ein Bonobo Affe. Sie wusste das der Junge jederzeit nachhause kommen könnte und genoss den Sexverkehr mit dem Freund. Wie es das Schicksal so will hat er sie im Bett erwischt und eine Welt ist für ihn zusammengebrochen nicht nur wegen ihr sondern sein Freund wusste ja auch was er für sie empfindet. Sie meint das ihr das leidgetan hat aber es war ja nur Sexverkehr und der ist für sie nicht mehr wie onanieren. Sie selbst braucht keinen Sexualpartner sie geniest ihre Orgasmen alleine auch wenn jemand dran beteiligt ist. So tickt sie halt.

In derselben Nacht hat sich der junge Mann umgebracht und sie tröstet seinen Freund.
Jetzt kommt das erschreckende. Sie meint das sie sich sehr mächtig fühlte, weil sie solche Macht habe über andere Menschen. Es tut ihr leid, dass er sich umgebracht hat aber sie sei nicht schuld daran. Sie war ja nur nett zu ihm und er hat sie sexuell nicht interessiert. Ich kenne sie aber und weis genau das sie ihn durch ihre Liebenswürdigkeit an sich herangezogen hat und wenn er angebissen hatte sie ihn zurückgestoßen hat. Beide waren für sie nicht wichtig, sondern nur die Aufmerksamkeit die sie genoss. Weder das leid des Freunds noch der Tod des jungen Mannes war für sie von Bedeutung nur das sie der Auslöser war machte ihr Freude weil sie im Stande war diese Gefühle in anderen auszulösen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: So 20. Okt 2019, 22:41 
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Das hab ich mir gedacht Bommel !!!
Zuerst wiedersprichst du mir und forderst das ich meine Behauptungen mit Fakten unterlege und dann, wenn ich Einsteige führe ich Selbstgespräche.
LG
Adi


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: So 20. Okt 2019, 23:00 
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Es gibt nicht nur die eine Seite
Es gibt auch nicht nur Entweder das Eine oder das Andere

Es gibt auch....

https://www.oeko-hippie-rabenmuetter.de ... -solltest/

komplett durchlesen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: So 20. Okt 2019, 23:48 
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Wie ich das erste Mal zu Brigitte und ihrer 12-Jährigen Tochter in den Kosovo fuhr war ihr Mann noch im Pristina stationiert bei der KFOR und er durfte die 100m entfernte Kaserne nicht verlassen. Er wusste das ich bei ihr wohne und wir ein Verhältnis haben.

Ich war bei ihr ca. 14 Tage und sie kam von der Botschaft heim und eröffnete mir aus heiterem Himmel das sie zu ihrem Mann zurück geht.

Ich habe 2 Flaschen Wein getrunken die noch da waren und sie ist mir dann noch Wein holen gegangen. In der früh wollte sie noch Sexverkehr von mir aber ich nicht. Wie sie in die Botschaft ging habe ich meine Sachen gebackt und bin aus dem Haus. Ich bin Kopflos durch Pristina gelaufen und hab weiter getrunken und mich in einer Herberge eingemietet. Das habe ich tagelang so gemacht und ich konnte nicht Denken weil es mir das Herz abgedrückt hat. Ich bin dann heim nach Wien und erst wie ich den Schmerz annahm und ihn nicht mehr versuchte zu unterdrücken habe ich mich gefangen. Mich schmerzt der Gedanke an Brigitte noch immer aber ich kann Leben damit und ich bin nicht mehr Kopflos.

Hier ein Bild aus Pristina das meine Verfassung zeigt.



Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 11:12 
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Da siehst wirklich nicht gut aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 12:43 
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Also kurz nachgefragt, ob ich euch jetzt richtig verstanden habe? Gibt es zwischen euch einen gemeinsamen Nenner?

Franz sagt aus, dass es Menschen gibt, die keine Empathie haben oder nicht damit geboren wurden, sondern sich dies erst in einem Alter "von/bis" entwickelt und danach nurnoch ein "Neustart" möglich wäre, wenn dies verfehlt wurde.

(meine Meinung: Wenn etwas nicht vorhanden ist, bleibt es auch nach einem Neustart nicht vorhanden, da das Gehirn aus sich vernetzten Nervenzellen besteht. Du versuchst die Verbindungen durch Sinnesentzug zu kappen und hinterher neu zu vernetzen, aber die Regionen bzw. die Zellen bleiben ja in der Hinsicht gleich. Es kommen nicht plötzlich "Empathiezellen" dazu, die du neu vernetzen könntest. Du würdest nur die Straßen zwischen Gebäuden verändern. Nicht die Gebäude. Aber dieser Mensch fängt im Dunkeln eher an zu halluzinieren, als dass sich da irgendetwas verändert. Und hinterher haste eher einen Menschen traumatisiert und traumatisierst ihn wahrscheinlich erneut, diesen aus dem Dunkeln wieder rauszuholen. Gebäude die vor dem Neustart nicht vorhanden waren, wirst du auch danach nicht haben, egal wie du die Straßen nun neu verlegen willst... )

Wenn etwas nicht vorhanden ist, bleibt es auch nach einem Neustart nicht vorhanden, um es neu zu vernetzen. Da du aussagst, dass nichts angeboren ist, sondern nur in einem gewissen Zeitraum entwickelt/aufgebaut werden kann, schwenke ich zu Bommel...

Es ist eventuell erleichtert ehemalige Regionen schneller neu "anschließen" zu können durch Sinnesentzug, doch hierbei "ehemalig", also schon vorhanden...

Bommel sagt aus, dass die Fähigkeit zur Empathie beim Menschen angeboren ist. Sich in der DNS befindet. Sich dies im Laufe der Zeit entwickelt und so, wie sich das Gehirn das Leben lang ändert, sich auch fehlende Empathie, die sich demnach einfach nicht entwickelt hat, nachträglich ausgebildet werden kann. Die Gebäude saniere ich oder baue ganz neu auf. Das Grundstück scheint ja da zu sein. Dazu müssten Straßen jedoch zuerst dahin verlegt werden.

(meine Meinung: Dem stimme ich zu. Das Gehirn entwickelt sich ein Leben lang, in so weit, dass aber nicht jede Fähigkeit bei jedem Menschen angeboren sein muss, aber durch andere Fähigkeiten ersetzt werden kann. Wenn zum Beispiel eine Gehirnhälfte zerstört ist und die Andere dessen Aufgaben übernehmen kann)

Entwickeln ist die Fähigkeit etwas nicht Vorhandenes aufzubauen
Lernen ist die Fähigkeit etwas Vorhandenes zu benutzen

Wenn ich etwas nicht entwickelt habe, kann ich nicht lernen dies je zu benutzen, da es nicht vorhanden ist. (Franz)
Ein Gehirnstandart? Alles Notwendige? ist als Anlage bei jedem von Anfang an vorhanden und kann Zeit des Lebens entwickelt und gelernt werden. (Bommel)

Ich lese also raus, dass ihr Beide zumindest zustimmt, dass etwas, das niemals nicht vorhanden war/ist auch nicht erlernt werden kann...

Doch was hat das nun mit dem Thema zu tun? Außer sich am Ende widersprechende Antworten...

Und ich antworte, dass es auf den jeweiligen Menschen drauf ankommt ___*__


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 13:46 
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Empathie ist ein Resultat von Erfahrung.

Sie entwickelt sich zwischen 3-4 Jahren, wenn das Kind sein „ich“ entdeckt.
Erst durch das „ich“ kann ein „Du“ entstehen und das Kind kann sich in andere versetzen.
Vorher denkt es alles was es selbst denkt ist dem anderen zugänglich und klar und der andre muss auch so denken.

Wird das Kind misshandelt von seinen Bezugspersonen oder missbraucht, vernachlässigt usw.. Spaltet es sein Denken von seinen Gefühlen ab. Man kann es sogar feststellen, weil Regionen im Gehirn nicht aktiv sind oder verkümmern. Das Kind wäre schon zu Empathie fähig gewesen, wenn es nicht in einer feindlichen Umwelt aufgewachsen wäre. Die Empathie entwickelt sich nicht, weil das Kind keinen Zugang hat zu seinen Gefühlen hat als Selbstschutz. Es entwickelt Strategien um zu überleben. Es gibt den Notfall Modus den jedem Menschen hat. Da übernimmt das Kleinhirn und es gibt nur drei Verhalten in dem Modus. Flüchten, Kämpfen, Tot stellen!!! In den Modus will das Kind nicht verfallen. Wenn die Eltern bei denen das Kind Schutz und Nahrung sucht zur größten Gefahr werden dann muss das Kind zum ersten das Notfalls Programm umgehen und es muss sich so anpassen das es möglichst schadlos davonkommt. Wenn es sexuell missbraucht wird und der Täter, wenn es weint schlägt wird es nicht weinen, wenn er sich an dem Kind vergeht. Wenn es laut ist und die Mutter schlägt es wird es versuchen möglichst leise zu sein. Wie soll das Kind seine beiniger lieben? Es trennt seine Gefühle ab vom denken und somit jedes Einfühlungsvermögen in andre. Das Gehirn Areal was dafür zuständig ist verkümmert.
So und wie willst du jetzt mit dem Menschen Empathie üben.

Die Theorie besagt du müsstest seine Programmierung löschen und ihm ein neues Betriebssystem aufspielen. Einen Resert machen, weil er hat sich in der Zeit so viele Strategin zum überleben angeeignet das er immer wieder in dieses Verhalten zurückfällt.

Die größte Angst haben diese Menschen vor den eigenen Gefühlen. Mit Gefühlen sind sie nicht überlebensfähig und sie verfallen in das Notfalls Programm.
Sie können nicht alle Gefühle abstellen Angst, Hass, und Neid bleiben ihnen erhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 13:54 
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Franz hat geschrieben:
Vorher denkt es alles was es selbst denkt ist dem anderen zugänglich und klar und der andre muss auch so denken.

So kommst du mir jedenfalls vor.

Empathie ist kein Resultat von Erfahrung. Empathie ist von Beginn an vorhanden. Erfahrung kann lediglich dazu führen, im negativen Fall, den Zugang zu verschütten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 14:01 
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Franz hat geschrieben:

[...]

Wird das Kind misshandelt von seinen Bezugspersonen oder missbraucht, vernachlässigt usw.. Spaltet es sein Denken von seinen Gefühlen ab. Man kann es sogar feststellen, weil Regionen im Gehirn nicht aktiv sind oder verkümmern. Das Kind wäre schon zu Empathie fähig gewesen, wenn es nicht in einer feindlichen Umwelt aufgewachsen wäre. Die Empathie entwickelt sich nicht, weil das Kind keinen Zugang hat zu seinen Gefühlen hat als Selbstschutz. Es entwickelt Strategien um zu überleben. Es gibt den Notfall Modus den jedem Menschen hat. Da übernimmt das Kleinhirn und es gibt nur drei Verhalten in dem Modus. Flüchten, Kämpfen, Tot stellen!!! In den Modus will das Kind nicht verfallen. Wenn die Eltern bei denen das Kind Schutz und Nahrung sucht zur größten Gefahr werden dann muss das Kind zum ersten das Notfalls Programm umgehen und es muss sich so anpassen das es möglichst schadlos davonkommt. Wenn es sexuell missbraucht wird und der Täter, wenn es weint schlägt wird es nicht weinen, wenn er sich an dem Kind vergeht. Wenn es laut ist und die Mutter schlägt es wird es versuchen möglichst leise zu sein. Wie soll das Kind seine beiniger lieben? Es trennt seine Gefühle ab vom denken und somit jedes Einfühlungsvermögen in andre. Das Gehirn Areal was dafür zuständig ist verkümmert.

[...]


Das sind aber nur Punkte, die dem Lernen dann im Wege stehen, nicht verunmöglichen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 14:19 
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Wenn du einen Menschen der vor seinen Gefühlen Angst hat dazu bringst das er sie wahrnimmt ist er in größter Lebensgefahr, weil sie/er sich selbst umbringen oder dich, weil sie dich dafür verantwortlich machen. Er macht sich ja damit angreifbar und fühlt sich völlig ausgeliefert. Auch wenn die Bedrohung nicht mehr da ist, ist die Angst immer noch da.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 15:00 
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Franz hat geschrieben:
Wenn du einen Menschen der vor seinen Gefühlen Angst hat dazu bringst das er sie wahrnimmt ist er in größter Lebensgefahr, weil sie/er sich selbst umbringen oder dich, weil sie dich dafür verantwortlich machen. Er macht sich ja damit angreifbar und fühlt sich völlig ausgeliefert. Auch wenn die Bedrohung nicht mehr da ist, ist die Angst immer noch da.


Fische schmeißt man auch nicht einfach so ins Aquarium...


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 16:29 
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Leider ist es so dass es keine Therapie gibt die Heilung verspricht.
Die erste Hürde ist mal das der Betroffene gar nicht in sich sein Problem sucht, sondern im äußeren.
Das nicht die Täter zur Therapie gehen, sondern die Opfer.
Das nicht jeder Therapeut sie nimmt, weil sie manipulativ sind und sie brechen fasst immer ab.
Ohne Einsicht ist keine Therapie möglich.
Nach Jahren kann Besserung eintreten aber keine Heilung den sie fallen immer wieder in ihre alten Verhaltensmuster zurück. Sie haben für alles eine schlüssige Erklärung die aber mit der Realität nichts zu tun hat.
Das schlimme ist das aus den Opfern Täter werden und das es von Generation zu Generation weitergeben wird.
Sie sind so angepasst das sie nicht in der Gesellschaft ausfallen und sie sind Meister im Umdrehen und stellen sich als Opfer dar und die Opfer werden als Täter dargestellt. Das geht beim Jugendamt und überall durch! Sie sind ja nicht dumm. Alles Fassade und zuhause wird fleißig gequält was das Zeug hält. Keiner glaubt den wirklichen Opfern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 23:13 
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Wenn ich, der ich als Kind von einem Tyrannen fast täglich verprügelt wurde, von irgend jemandem, der ihm ähnlich ein Draufgänger ist, lesen oder hören muss, dass ich auf Grund der Misshandlungen keine Empathie entwickeln kann, obwohl ich nicht so ein Mistkerl geworden bin, ist schon irgendwie ein "Philosophisches Verbrechen" an sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mo 21. Okt 2019, 23:51 
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Wichtig für die Empathie ist das Alter zwischen 3 und 4 Jahre.

Wenn du dich an große Stücke deiner Kindheit nicht erinnern kannst dann hast du erheblichen Schaden davongetragen. Das ist ein Schutz Mechanismus der dir das Trauma erträglich macht!
Schau dir doch einfach das Video das ich verlinkt habe an. „Die Bombe im Gehirn“
Dort erfährst du das ganze schreckliche Ausmaß der Geschehnisse.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 00:50 
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Tobie hat geschrieben:
Es könnte auch sein, dass die Menschheit lernen muss mit einer verstärkten Empathie-Welle umgehen zu können, wo bisher das Gegenteil gelehrt wurde.


Nicandros hat geschrieben:
Meinst du damit das, was unter den Schlagwörtern "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" & "Ein Mann darf niemals weinen" bekannt ist oder ist das noch mal etwas anderes? Falls es das ist, hab ich das als Kind auch noch eingetrichtert bekommen, obwohl ich versuchte, mich dagegen implosiv zu wehren.


Diese beiden Sprüche erhielt ich von Kleinkind an zu hören. "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" bei körperlichen Plessuren. Ich fand Indianer toll und wollte natürlich wie ein Indianer sein. So habe ich die Schmerzen nicht haben dürfen. Außerdem zeigten Andere (Kinder, wie Erwachsene) ja doch Schmerzen. Haben es nicht geschafft oder werden es so nicht schaffen ein Indianer zu werden.

Doch um ein Indianer zu werden reichte es nicht die Schmerzen nicht zu zeigen. Ich musste diese vergessen. Denn ein Indianer KENNT keinen Schmerz. Ich wusste, dass ich niemals ein Indianer werden würde. Aber doch hoffentlich mal wie einer sein...

Bei körperlichen Beschwerden, nehme ich an, auch aus eigenen Reaktionen (aber nicht so agierend), dass man schließlich weiß, dass kleine körperliche Wunden einfach so heilen werden und demnach eigentlich keine Sorge brauchen. Man hat schon genug anderes im Kopf, als sich mit so einer Kleinigkeit außeinander zu setzen (Für die andere Person ist es meist keine Kleinigkeit, was ich mir dann bewusst vor Augen führen muss um anders als meine Reaktion zu agieren).

Wiederum aber der zweite Spruch...
"Ein Mann darf niemals weinen". Okay ich kenne es so "Ein Junge weint nicht". Sprich schon als Junge ist weinen tabu gewesen egal ob man schon ein Mann ist oder noch werden will. Denn ich bin ja schon ein Junge. Und ein Junge weint nicht. Punkt! Ich nahm jeden Satz als Wahrheit...

Nun trifft das was ich meine. Bei seelischen, emotionalen, geistigen Schmerzen. Schlimm war, wenn ich selber nicht weinen durfte, damit jemand anderes nicht angesteckt wird...

Dass in der Hinsicht es langsam anfing, dass die Empathie stieg. Fremde Schmerzen finden verstärkt in andere Köpfe. Da man bei sich selber schon Schmerzen ablehnt, lehnt man diese beim Fremden auch direkt ab. Hat man gelernt, dass man nur ohne Schmerzen, egal welcher Hinsicht, funktioniert. Aber dazu muss man ja erst bemerken oder fühlen, dass der/die Andere Schmerzen hat um diese abzulehnen. Spricht das nicht für mehr Empathie als vorher? Doch sagte man eher, dass die andere Person keinen Schmerz zu haben hat, damit man selber das nicht spürt...

Schmerzen, die man nur indirekt spürt sind leichter zu verleugnen...

Natürlich dauert es seine Zeit bis man das Erkennen von Schmerz eines Anderen verstehen und akzeptieren kann. Dennoch bleibt im Kopf, dass Schmerz nicht zu sein hat. Also sagt (befiehlt) man aus Mitleid (man leidet ja mit), dass die andere Person ihren Schmerz nicht haben soll (Weine nicht). Damit diese nun aufhört zu leiden. Außer "aufhören zu weinen", kennt man eigentlich keine andere Lösung. Sprich aus Verleugnung aus Eigenschutz wurde Verleugnung aus Fremdenschutz. Explizit eine fließende Entwicklung...

Da der Mensch dann erkannte, dass dadurch der Schmerz im Grunde nicht verschwandt, sondern nur schlimmer wurde (Ich rede von Jahrenden. Von Generationen), kann man diesen entweder nur um so stärker verleugnen oder anfangen aufzulösen. Denn man hat erkannt, dass der fremde Schmerz einen auch trifft. Anfangs sicherlich nur um selber nicht weiter mit zu leiden.

Bis die Empathie so weit ist, dass ein Mitgefühl entsteht. Man hilft anderen ihren Schmerz zu lösen, ohne dass man selber davon irgendwie betroffen war/ist. Dies meine ich heutzutage sich langsam entwickelnt...

Eine Empathie-Welle führt zu einer Erstverschlechterung und dann zu... keine Ahnung Grinsy Je nachdem was der Mensch drauß macht.

Empathie kann ich auch nutzen um andere zu manipulieren und zu schaden...


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 00:59 
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Franz hat geschrieben:
Wichtig für die Empathie ist das Alter zwischen 3 und 4 Jahre.

Wenn du dich an große Stücke deiner Kindheit nicht erinnern kannst dann hast du erheblichen Schaden davongetragen. Das ist ein Schutz Mechanismus der dir das Trauma erträglich macht!
Schau dir doch einfach das Video das ich verlinkt habe an. „Die Bombe im Gehirn“
Dort erfährst du das ganze schreckliche Ausmaß der Geschehnisse.


Am langsamsten entwickelt sich der Hippocampus, jener Bereich, der für Erinnerungen steht, wobei dies einen Hinweis auf die relative Bedeutung dieser Areale für Kleinkinder darstellen dürfte. (Stangl, 2019).

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2019). Das menschliche Gehirn - Überblick. [werner stangl]s arbeitsblätter.
WWW: https://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/GEHIRN/ (2019-10-21).


Ich weiß, dass du auf Dissoziationen abzielst (Abspaltung), aber trotzdem bleiben Erinnerungen vorhanden...
Da ist das Alter an sich sogar egal, sondern sagt nur aus ob bewusst oder unbewusst...

Es kommt drauf an, was man daraus macht...

(Ich schaue mir das Video nicht an, da ich nicht genug Datenvolumen dazu besitze... Tut mir leid)


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 01:13 
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Die Taktiken der Narzissten


Tobie ich habs dir rein kopiert und nicht nur körperliche Gewalt ist Gewalt und richtet schaden an!


Nähe vs. Distanz

Sie sind Dir nah und doch unerreichbar, sie bestimmen die Planung und werden versuchen, die Pläne von anderen bis zur letzten Minute aufzuschieben, oder über den Haufen zu schmeißen, denn sie machen den Plan. Ein anderer Plan als der eigene kommt einer Selbstaufgabe gleich. Nicht ihr Leben, ihre Baustelle. Es ist schlichtweg kaum möglich, eine „echte dauerhafte“ Nähe aufzubauen.
Wahrheit vs. Lügen

Die Wahrheit ist immer beigemischt. Sie kommt im Nebensatz oder zwischen geschlüpft. Sie wird Dich irritieren und verunsichern und Du wirst Dir schnell antrainieren, sie zu überhören. Da liegt auch der Grund für die Verunsicherungstaktik. Bereits zum Beginn, der Beziehung, werden sie Andeutungen machen: über eventuelles Scheitern aus persönlichen Gründen, darüber, dass sie doch nicht so perfekt sind, dann aber wieder absolut perfekt … Vermutlich kommen sie gerade frisch aus einer Beziehung, in der sie für sich nicht das gefunden haben, was sie suchten und oft sind sie das Opfer. Dieser Status kann nicht lange aufrechterhalten werden. Je mehr Hintergrundwissen man erhält, desto löchriger wird ihre Variante. Sie sind steifig und lügen, wenn Du sie erwischst, werden sie anfangs noch Ausreden haben, wie:
Das war doch nur Spaß, …
Das habe ich vergessen. Konnte ich mir nicht merken, weil …
Ich konnte dir das noch nicht sagen, weil ich nicht wusste, wie du reagierst.
Ich bin doch kein schlechter Mensch.
Ich will dir doch nur das Beste.

Es gab Momente, wo ich Enttäuschung bei Narzissten entdeckte, wenn man ruhig und gelassen blieb, wo sie einen emotionalen Zusammenbruch meinerseits erwarteten.
Die Seelenverwandtschaft,der perfekte Spiegel

Das Spiegeln ist ein Hauptanliegen. Sie neigen in Konfrontationen dazu, tatsächlich die Sätze des Gegners eins zu eins zurückzugeben. Der perfekte Spiegel eben. Narzissten müssen sich antrainieren, ihre Umwelt zu spiegeln, um so, soziale Verbindungen trotz fehlender Empathie herzustellen. Sind sich Menschen sympathisch und begegnen sich auf Wellenlänge, passiert dieses Spiegeln ganz unterbewusst durch Körpersprache, Übernahmen von Eigenheiten und viel mehr. Narzissten setzten diesen Vorgang bewusst, für sich, ein. Sie werden zum idealen Kumpel, Geschäftspartner, Traumpartner mit Ecken und Kanten, dem ewig fehlenden Part. Einige sprechen direkt in den ersten Wochen von Heirat, Zukunft und Kindern. (NEIN! – in einer gesunden Beziehung macht man so etwas nicht!) Sie fühlen sich, nur scheinbar, wie das perfekte Match an.

Das leidige Prozedere brauchen sie, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen: Essen, Schlaf, Sexverkehr und die Aufpolierung des Selbstwertes von außen. Dieses Übernehmen der Vorstellungen des Partners gelingt ihnen leicht, wenn sie sich einen liebebedürftigen, empathischen Partner suchen, der ihnen offenherzig erzählt, wo seine Wünsche Träume und Ängste und Wunden liegen, doch Partner von Narzissten sind nicht zwangsweise empathische Menschen.
Zum Anfang sind es die Wünsche und Träume, die interessieren. Wesentlich sind diese nur, um Dich auf Kurs zu bringen, was zählt, sind Deine Ängste und Wunden und diese werden sie immer wieder bearbeiten und Dir auf negative Art und Weise vorspiegeln. Solltest Du den Versuch starten, darauf aufmerksam zu machen, werden sie Dich darauf hinweisen, dass Du ja eh zu sensibel bist, für dieses Thema. Bei allen Spiegeln dieser Welt, Du musst, wie Alice im Wunderland, hinter die Spiegel schauen! Du wirst da nicht viel finden, außer ein riesiges, verbranntes Feld.
Das verbrannte Feld

Menschen haben beim Narzissten stets eine Funktion: das Funktionieren nach ihren Wünschen. Erfüllt man diese Funktion nicht mehr, wird man die unangenehmen Seiten des Narzissten kennenlernen. Das Anschuldigen, das Ignorieren, den Wortsalat und das Meiden. Höre ihnen zu und versuche es, für irgendeines dieser verbrannten Felder Partei zu ergreifen … sie können jede Erklärung, warum sich eine Person wie verhalten hat, ausschlagen, denn in den meisten Fällen war es: Das eigene Verhalten, welches die Bindung nicht mehr brauchte und abgestoßen hat. Sie können aber dafür keine Verantwortung übernehmen und lasten es dem Anderen an, mittels grandioser Geschichten. Hört man genau hin, haben diese Menschen in den Augen der Narzissten wortwörtlich nicht mehr nach ihren Maßstäben funktioniert.
Verantwortung ist lebensbedrohlich und beleidigend!

Wenn man die Narzissten direkt herausfordert, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen, wird es skurril. Denn die Verantwortung übernehmen zu müssen, bedeutet für sie: zu sterben. Sie müssten den wesentlichen Anteil, von sich, sterben lassen – den Narzissten.
Stell Dich darauf ein, dass es Dein Problem sein wird, nicht ihres. Beleidigst Du ihren Intellekt, ihre Integrität oder gar ihr Ego, hast Du sie vermutlich ertappt. Vermutlich erfolgt anschließend das Spiegeln, das Ausschweigen oder der Wortsalat. Allem voran ihre brodelnde Wut und Rachegelüste. Vorsicht! Man neigt dazu, irgendwann gewisse Dinge zu vermeiden. Das Schlucken von Beziehungsproblemen steht da an erster Stelle. Lass Dich nicht darauf ein. Aber erkenne auch wann es Zeit wird, Konsequenzen zu ziehen.
Schlechtes Verhalten!

Es geht nicht um Tischmanieren oder Höflichkeit, das haben sie mitunter sehr wohl gelernt. Was sie nicht gelernt haben, ist andere Grenzen zu tolerieren als ihre eigenen. Damit überschreiten sie regelmäßig Privatsphären, torpedieren soziale Events, spielen sich auf, verursachen Drama und erfreuen sich am Chaos der Anderen. Sie werden, wie eben beschrieben, keine Verantwortung dafür übernehmen und die „Sorry`s“ sind schnell vergessen oder begründet, werden sie ertappt. Jeder macht Fehler, doch schlechtes Verhalten ist nicht entschuldbar! Man macht es nicht wieder und übernimmt im Normalfall die Verantwortung für sein Verhalten. Echte Demut und Reue erwartet man umsonst bei Narzissten, denn diese zwei Programme sind ihnen nie beigebracht worden.
Sie sind toll! Und gewissenlos.

Alle Arten von Narzissten sind einerseits Looser aber auch Macher. Grundsätzlich sind sie toll.
Bringen wir es auf den Punkt! In ihren Augen sind sie: großartig! Die Besten in ihrem Gebiet, auch wenn sie noch nie dieses Gebiet betreten haben. Sie sind stets geeignet für Positionen, auch wenn sie nichts mit der Branche zu tun haben. Sie wissen, wie es funktionieren würde, ohne einen Hauch von Ahnung. In ihrer Welt der Manipulationen sind sie in Führungsetagen gern gesehen. Dem Empathen wird es schwerfallen, jemand ohne Eigenverschulden einfach so zu feuern. Der Narzisst hat damit kein Problem. Falls Du schon länger das Gefühl hast, Dein Seelenpartner oder Deine Seelenpartnerin ist gar nicht so toll, wie er/sie immer behauptet und schlechtes Verhalten wird wortlos in Kauf genommen, lade ich Dich ein, Dir den Beitrag anzuschauen: Was spielen wir Heute?
Wut, Zerstörungszwang und Neid

Die Schwäche muss bestraft werden. Sei es die eigene oder die der Anderen.
Es scheint so, als wäre dies die Reaktion, doch es ist die Ursache. Läuft es zu gut für die Narzissten, suchen sie sich das Drama. Dabei haben sie ein völlig dekonstruiertes Bild von Gerechtigkeit, Selbstjustiz und Urteil. Ungemütlich werden Narzissten, wenn sie das Gefühl haben, jemand anderes besitzt etwas, was ihnen zu steht. Dieser Zustand löst ein stetiges Unruhegefühl aus und nicht selten ist ein Narzisst von Wut zerfressen, verbittert und zynisch. Mehr dazu erkläre ich in meinem A-WEH-Prinzip.
Depression, mehr als ein Morgenmuffel

Da sie nicht permanent dazu kommen, ihre Wut zu entladen oder zu kanalisieren (und selbst das nicht, die in der tiefsten Kindheit entstandenen, Defizite ausfüllt), werden sie depressiv. Besonders nach dem Aufstehen fallen Narzissten in einen Kreislauf aus selbstzerstörerischen Gedanken. Ruhe und allein sein, kann ein Narzisst nicht ausstehen.
Ohne die Abwertung anderer, bleibt ihnen oft nur das eigene Leben zu dekonstruieren.
Entwerten, Spitznamen, Mobbing

Sie haben eine Vorliebe für Spitznamen und Bezeichnungen, damit machen sie ihre Hierarchien klar. Auch verstecken sie sich selbst gern hinter falschen Namen. Gerade auf Social-Media-Kanälen trifft man sie unter falschen Namen, Profilbild und Lebenseinstellungen. Vorliebe ist das Abwerten, scheinbares necken und lustig machen über andere. Sie sind Experten darin jemanden zu mobben und instruieren gern andere darin. Lob und Anerkennung nutzen sie als Funktion, sich selbst in Positionen zu rücken, die ihnen nutzen. Man hat in psychologischen Studien herausgefunden, dass bereits das elterliche Verspotten und Aufziehen im Kindesalter, zu lang anhaltenden Schäden führt.
Warum sollte das bei Erwachsenen anders sein? Die physische Gewalt von Worten ist nach bestimmten Kriterien strafbar, leider ist sie nicht sichtbar. Auf Dauer haben sie genauso schwerwiegende Folgen wie eine Vergewaltigung. Respektvoll ist einen Menschen bei seinem Namen anzusprechen, dann nur dann respektieren wir ihn, wie er ist. Alles andere ist eine Wertung und könnte zur Manipulation dienen.
Isolation, Kälte und Unnahbarkeit

Sie werden versuchen Dich fernzuhalten, von Menschen, die entweder schon wissen, wer sie sind (Expartner, Exfreunde, Familie und Bekannte), oder auf der Suche danach sind und sie werden versuchen, Dich von Menschen, die Dir nahe stehen, zu entfremden. Ihr Spiel könnte ja aufliegen oder sie müssten weitere Menschen vergiften, um das Spiel aufrechtzuerhalten. Du wirst Dich womöglich selbst davon abhalten, Deinen narzisstischen Partner irgendwo mit hinnehmen zu wollen. Nebenbei werden sie selbst immer unnahbarer und gefühlskälter. Allein zu zweit bekommt eine Bedeutung.
Dramen, Intrigen und Schuldzuweisungen

Sie können jegliche soziale Interaktion torpedieren. Alles friedlich? Narzissten finden/erzeugen das Drama. Dazu dienen dann alle Mittel, von der Lüge bis zur Provokation. Schuld sind selten sie selbst, denn ihnen ist es lieber, die Opferrolle zu übernehmen. Bei echten Dramen sind sie fasziniert von Leid, selten jedoch an praktischen Lösungen interessiert, solange es nicht einen persönlichen Vorteil mitbringt.
Einnebeln, verrückt machen und Ausschweigen

Sie werden dafür sorgen, dass Du Deiner Wahrheit und Intuition nicht mehr traust.

Das Gras ist nicht mehr grün, sondern blau, und Du wirst der Erste sein, der es festgestellt hat, weil sie es Dir so sagen und somit hast Du dafür gesorgt, dass das Gras blau ist. Aber das Gras ist grün und Du verrückt, weil Du ja gesagt hast, dass es blau ist und das glauben sie Dir jetzt deswegen auch. Und das macht sie nicht zu schlechteren Menschen.Vielleicht bist Du ja auch einfach nur einer. Das liegt bestimmt an Deiner Vergangenheit Du hast doch da mal was erwähnt.

War das verständlich? Kaum, aber es beschreibt perfekt, was genau passiert. Der Narzisst hat sein Ziel erreicht, wenn Du vergessen hast, was Dein Ausgangspunkt der Diskussion war und wird sich anschließend zurückziehen. Deine Fragen starten ins Leere. Ich persönlich habe ein Buch voller offener Fragen an meine Täter, von denen ich heute weiß, dass sie mir nie eine Antwort geben werden.

Mindestens 5 dieser Taktiken sollten ständig angewandt werden, um vom Verdacht auf pathologischen Narzissmus zu sprechen. Falls dein Partner oder Deine Partnerin solche Verhaltensweisen aufzeigt, bitte suche Dir Hilfe und Unterstützung. Therapie, Selbsthilfegruppen, Vereine zur Hilfe für psychische Gewaltopfer oder allgemeiner Gewalt. Diese stehen auch in rechtlichen Fragen zur Seite.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 10:26 
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Ich danke dir für den Link ___*__
Und ich weiß, dass es als Gewalt mehr als nur körperliche Gewalt gibt. *w****

Bei einem Narzisten (da du speziell auf diese Personengruppe eingehst) ist es ein "Geschäft mit Gefühlen". Das Nachempfinden der Gedanken- und Gefühlswelt ist eine wichtige Voraussetzung für eine wirksame Manipulation. Also sollten gerade Narzisten Empathie gemeistert haben. Um Andere zu ihrem Werkzeug zu machen.

Ich zitiere aus Wikipedia: "Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden."

Dies muss ein Narzist doch können. Die Frage ist doch, wie ich mein Einfühlungsvermögen benutze.

Macht es mir einfach nur Spaß andere zu quälen, wird Freude daran doch nur ausgelöst, indem ich erkenne, verstehe und nachempfinde, dass die andere Person durch mich gequält ist. Je nachdem, stets beachtend, wie weit ich gehen kann, damit mein Opfer, mein Spielzeug, nicht verschwindet...

Sogenannte funktionale Empathie

Ich denke, dass ich erkenne, dass du meinst, dass ein Mensch nur willkürlich handeln kann, wenn Fremdes keine unwillkürliche Reaktion in diesem auslöst. Also authentische Empathie dagegen sprechen würde manipulativ handeln zu können. Demnach ein Narzist keine Empathie besitzen kann. Sehe ich das richtig? Authentische ist wirklich nicht vorhanden, behaupte ich für den Extremfall.

Doch löst sowas wie die funktionale Empathie keine unwillkürliche, emotionale Reaktion in einem Menschen aus...
("ihr Handwerk könnende" Therapeuten, Lehrer, Richter, Polizisten, Verkäufer, Psychopathen, Narzisten, etc.)

Ich zitiere aus dem Simpsonsfilm:
Soldat: "Sir, ich fürchte sie sind vor Macht verrückt geworden!"
Befehlshaber: "Natürlich. Haben sie schon mal versucht ohne Macht verrückt zu werden? Das ist langweilig! Niemand hört einem zu!"

Und in der Kunst der Manipulation kann ich andere nur als Pinsel benutzen, wenn ich Macht über sie habe...


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 10:40 
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Ein kleiner Zwischenruf.
Ja Toby das hast du richtig erkannt und deshalb sage ich auch, dass Narzisten durchaus Empathie besitzen, wie sonst könnten sie auf die Knöpfe drücken, die ihnen ihre Befriedigung der Macht bringen. Emphathie ist nicht nur positiv besetzt, jede Manipulation setzt doch dieses Einfühlungsvermögen aus um zu manipulieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 12:27 
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Nein Nazisten sind zu keiner Empathie fähig.

Nazisten sind gute Beobachter und Zuhörer.
Sie scannen dich und erschleichen sich dein verdauen.
Sie verbünden sich mit dir und kämpfen mit dir deine Kämpfe und träumen mit dir deine Träume.
Sie können alles sein was du dir wünscht.
Nur suchen sie dabei deine Ängste und Albträume und nach dem Love Bombing kommt das Gaslighting.

Nazisten saugen dich aus wie Vampire.

Es gibt einen Nazistischen Kreislauf der immer genau so abläuft und wenn du den nicht durchbrichst leidest du wie ein Hund. Ich habe das bei Brigitte nach dem zweiten Kreislauf durchschaut und sie angefleht Therapie zu machen. Nur wusste ich zu wenige und hab auch nicht daran glaubt das sie unheilbar ist. Ich glaube heute noch, wenn sie mit mir mehr geredet hätte ich ihr helfen können. Aber sie kann nicht anders. Ihre Verletzungen sitzen so tief und ihre Überlebens Strategien sind so tief verankert das sie da nie rauskommt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 12:35 
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Narzissten sind zu keinem "Mitgefühl" fähig.
Das sind gravierende Unterschiede.

Wer eintopft, muss mit Gegenwind rechnen.

Mitgefühl ist nicht mit Empathie identisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 18:34 
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Mein Lieber ich kann mich nur wiederholen und wenn es bei dir nicht ankommt kann ich nix machen.
Empathie kommt und geht nicht und man kann sie auch nicht lernen.
Sie hängt davon ab ob man Zugang zu seinen Gefühls Welt hat.
Die Abwesenheit von Empathie ist ein Merkmal von Nazisten, Psychopathen und noch einigen Persönlichkeitsstörungen.
Ich habe dir wiederlegt das Empathie erlernbar ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 19:11 
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Du hörst überhaupt nicht zu!!!!!!
Kinder zwischen 3 und 4 Jahren erlernen nicht Empathie sie entdecken ihr „ich“. Das ist die Voraussetzung das man ein Du erkennt. Wenn Kinder ihre Gefühls Welt abspalten von ihrem Denken also Angst haben vor ihren Gefühlen und sie verdrängen/ nicht war nehmen können sie sich nicht in andere versetzen. Ist der Vorgang mal passiert und sie leben so Jahre lang ist es fast unmöglich sie an ihre Gefühle heranzuführen als Erwachsene. Gelingt es sind sie Suizide gefährdet.

Also Operation gelungen Patzend tot.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 20:42 
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Mangel an Empathie und Feinfühligkeit

Eines der auffälligsten Symptome der Störung, durch das Narzissten bei anderen immer wieder anecken, ist mangelndes Einfühlungsvermögen. Empirische Studien dazu fanden, dass bei Narzissten die kognitiven Aspekte der Empathie weitgehend intakt waren, wohl aber die emotionalen Aspekte der Empathie erhebliche Beeinträchtigungen zeigten.[37] Im Alltag heißt das, dass sie Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen zwar wahrnehmen können, aber sie nicht emotional nachempfinden können und zur Kenntnis nehmen wollen; ebenso fehlt ihnen die Bereitschaft, darauf einzugehen oder darauf Rücksicht zu nehmen. Sie hören persönlichen Botschaften anderer nicht zu, beachten, verstehen und unterstützen sie nicht.[38] Das Verhalten anderer Menschen und ihre Äußerungen werden darum häufig drastisch fehlinterpretiert; oft steckt dahinter der Wunsch, sich nicht den Glauben zerstören zu lassen, dass man gemocht und respektiert wird (obwohl man dem anderen eventuell eine ganze Geschichte von Rücksichtslosigkeit zugemutet hat).[39]

Narzissten können lernen, einfühlsame Reaktionen vorzutäuschen, und haben dann solche Gesten für den Fall, dass sie Nutzen daraus ziehen können, abrufbereit. Es bleibt jedoch bei bloßen Gesten; Versprechen auf Verständnis und Rücksichtnahme werden nicht eingelöst, empathische Reaktionen münden nicht in konsequent durchgeführte rücksichtsvolle Handlungen, und sobald der Narzisst sich frustriert oder gedemütigt fühlt („narzisstische Verletzung“), fällt die Maske gänzlich.[38]

Narzissten weisen – besonders in puncto Verletzlichkeit, Traurigkeit, Empathie und Mitleid, aber auch bei Glück und Freude – eine geringe Gefühlstiefe auf;[40] was in seltenen Extremfällen bis zur Alexithymie gehen kann.

Quelle:


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 20:52 
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Ursachen

Vermutungen

Über die Ursachen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung wird bereits seit dem frühen 20. Jahrhundert nachgedacht. Weil Personen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung selten Behandlung suchen, sodass Psychiater und Psychologen wenig Gelegenheit haben, Narzissten über längere Zeit hinweg therapeutisch zu betreuen und dabei nah kennenzulernen, neigen die Ursachenbeschreibungen zu Theorielastigkeit und zum Spekulativen.[97]

Die grundlegende Annahme, die viele Erklärungsansätze gemeinsam haben, besteht darin, dass die Ursachen in der Elternhauserziehung zu suchen sind und dass das Kind von den Eltern daran gehindert wird, aus der Phase des ursprünglichen kindlichen Narzissmus herauszuwachsen, sodass es in diesem Zustand dauerhaft verharrt und ihn zur Verteidigung des Selbst benutzt, in Ermangelung alternativer Mittel, die Kindern normalerweise nach und nach zuwachsen.[98]

Was die Eltern im Einzelnen jedoch tun, und mit welcher Wirkung, wird von verschiedenen Autoren und Schulen ganz unterschiedlich gefasst. Heinz Kohut vermutete, dass Eltern von Narzissten es versäumen, dem Kind ein gesundes Maß an Frustration („optimal frustrations“) zuzumuten, die ihm hilft, aus der kindlichen Grandiosität nach und nach zu einem realistischen Selbstbild zu finden.[99] Otto Kernberg dagegen stufte die Eltern als kalt, streng oder sogar feindselig ein und erklärte den übermäßigen Narzissmus des Kindes als Verteidigungsreaktion. Die lieblosen Eltern werden nicht idealisiert, sodass das Kind sich nicht mit ihnen identifiziert; damit versäumt es die Gelegenheit zu reifen und zu erstarken und über die ursprüngliche naive Grandiosität hinauszuwachsen; das narzisstische Kind bleibt auf sich allein gestellt. Andererseits sind narzisstische Kinder häufig solche, an die die Eltern besonders hohe Hoffnungen und Erwartungen richten.[100] Arnold Rothstein vermutete 1979, dass Eltern narzisstischer Kinder ihr Kind übermäßig dazu benutzten, ihre eigenen ehrgeizigen Bestrebungen zu befriedigen.[101] Einen ganz anderen Erklärungsansatz hat 1981 Theodore Millon vorgeschlagen, der vermutete, dass Narzissten von ihren Eltern daran gewöhnt worden seien, von anderen Menschen Ergebenheit erwarten zu dürfen.[63] Hinsichtlich der Frage, ob elterliche Wärme und Überwachung die Entstehung narzisstischer Persönlichkeitsstörungen begünstigen oder im Gegenteil verhindern, sind diese Autoren sich uneinig.[102]

Es wird vermutet, dass neben erzieherischen auch genetische und psychobiologische Faktoren eine Rolle spielen.[103] Weiterhin müssen makrokulturelle (gesellschaftlich sanktionierte Glaubenssysteme, Medien) und mikrokulturelle Faktoren (Peergroup-Einflüsse) in Betracht gezogen werden.[104]

Quelle siehe oben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 21:51 
Bierlieferant
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Ich verstehe in keinster Weise wo du irgendetwas widerlegt haben willst...
Du hast geistige, psychische und emotionale Abläufe wunderbar beschrieben, aber nichts hat die Erlernbarkeit von Empathie widerlegt.

Ich lehn mich mal aus dem Fenster. Mir scheint, dass du Erklärungen dafür suchtest, dass Andere dich verletzt haben. Und dass du dich daran klammerst, dass diese Menschen keine Empathie besaßen, darüber verfügen, noch jemals erlangen werden und somit eigentlich nicht schuldfähig sind. Würde sich dieser Punkt für dich nun ändern, würde der ganze aufgebaute Schutz bröckeln... Nur eine Vermutung. Vermutungen müssen nicht stimmen...

Empathie bedeutet Gefühle Anderer "richtig" zu interpretieren. Nicht im Bezug auf die Eigenen bzw. sogar entgegen der Eigenen die eines Anderen "richtig" zu erkennen. Oder gar bei nicht anwesend seienden Regungen, trotzdem die des Anderen zu erkennen.

Zum Bild eines Autisten gehört das Fehlen von Empathie. Nun wirst auch du nicht absprechen können, dass Autisten ihre Gefühlswelt haben und sogar verstärkt wahrnehmen. Ja Selbstwahrnehmung ist Grundlage von Empathie, aber nicht die Voraussetzung...

Und auch viele Autisten schaffen es ihr Defizit zu kompensieren...
------------------------------------
Deine letzten beiden Antworten kamen während ich meine Antwort verfasste. Dazu:

Der eine Teilsatz über Narzisten: "Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen zwar wahrnehmen können" sagt doch schon aus, dass diese empathisch sind. Und in einem anderen Satz wird dies sogar explizit ausgedrückt. Deren "empathische Reaktionen münden nicht in konsequent durchgeführte rücksichtsvolle Handlungen".

Übrigens: Alexithymie bedeutet die eigenen Gefühle nicht adäquat wahrzunehmen und sie nicht in Worten beschreiben zu können.

Dass "bei Narzissten die kognitiven Aspekte der Empathie weitgehend intakt waren, wohl aber die emotionalen Aspekte der Empathie erhebliche Beeinträchtigungen zeigten." Zu diesem Satz passt meine vorherige Nennung von funktionaler Empathie und authentischer Empathie.

Nach diesem Artikel ist dies sogar für Computer möglich, die keine Entwicklungsdefizite durch zum Beispiel falsche Erziehung haben können...

Du wehrst dich wie ein verletzter Löwe gegen die Möglichkeit, dass Empathie wohl doch erlernbar ist und hast dich so auf Narzismus eingeschossen, dass jegliche Nebenaspekte und/oder andere Bereiche zum eigentlichen Thema wohl ausgeblendet werden...

Für mich widersprichst du dir die ganze Zeit selber und drehst dich thematisch im Kreis. Hauptsache dein Konstrukt bleibt erhalten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Di 22. Okt 2019, 22:58 
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Bierlieferant
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Registriert: Sa 10. Aug 2019, 02:13
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Ich Versuchs noch mal mit anderem Wort auszudrücken.
Du hast schon recht das ich emotional bin bei dem Thema bin und mich 3 Jahre damit beschäftige.
Ich nach Lösungen gesucht habe und hier von meinen Erfahrungen spreche und nicht nur von angelesenem Wissen.
Das nicht jeder Mensch gleich ist und dass man nicht alles verallgemeinern kann ist mir klar.
Aber wenn du eine Schablone drüberlegst immer die Eckpunkte gleich sind.
Das Problem ist erkennbar.
Da wahre Problem ist nicht die fehlende Empathie!
Das in ihre Entwicklung in all ihren Gedanken es sich nur um sie dreht.
In ihrer inneren Welt sehen sie nur sich.
Du bist nur da um ihnen ihre leere zu fühlen.
Sie haben ihre Gefühle abgespaltet, weil sie sich angreifbar damit machen.
Jetzt erleben sie durch deine Gefühle ihren Ausgleich.
Sie beobachten jede deiner Reaktionen ordnen sie ein und es ist egal ob sie positiv oder negativ sind.
Sie fühlen Macht, wenn sie in dir was auslösen.
Wenn sie es schaffen das du dich in sie verliebst dann denken sie das habe ich gut eingefädelt.
Wenn ihnen fad ist brechen sie einen Streit vom Zaun und quälen dich.
Dabei genießen sie die Aufmerksamkeit von dir und wenn sie es schaffen das du dich entschuldigt obwohl du nichts gemacht hast denken sie ich bekomme ihn zu allem was ich will was ihnen wieder Befriedigung gibt und Bestätigung.
In Wirklichkeit sind sie unsicher und sehr leicht zu verletzen.
Dann fühlen sie sich vollkommen im recht, wenn sie dich bestrafen.
Wenn sie dich zum leiden bringen denken sie das hast du jetzt davon, wenn du dich mit mir anlegst.
Du müsstet deine Persönlichkeit völlig zurücknehmen und nach ihren Launen leben aber dann wirst du fade und sie suchen sich, wenn anderen.
Deine Gefühle können sie nicht nacherleben in ihrer inneren Welt. Sie beobachten und durch Erfahrung können sie einschätzen was für Wirkungen sie erzielt haben.
Sie sie sind aber nicht empathisch und können sich nicht in dich reinversetzen.
Das erkennt man an ihrer Verwunderung, wenn du nicht so reagierst wie sie es erwarten und sich ausgerechnet haben.
Sie haben Methoden dich zu quälen die gut funktioniert haben und die setzen sie immer wieder ein.
Im Mittelpunkt stehen aber immer sie und wenn sie sowas machen gibt es einen Grund der für sie ganz schlüssig ist und dass sie mit ihrer Kindheit und Erfahrungen verknüpfen. Sie verstehen dich nicht und Missverständnisse sind vorprogrammiert. Das was du sagst kommt ganz anders an als wie du es gesagt hast. Das tragen sie dir dann ewig nach auch wenn das Missverständnis schon lange aufgelöst ist verfallen sie immer wieder in ihre Verhaltensweisen.
Nach Nähe sennen sie sich und gibst ihnen Nähe bekommen sie Angst da diese sie wieder angreifbar macht und sie brechen aus. Dann sehnen sie sich wieder nach dir und holen dich wieder ran. An sich ziehen und wegstoßen.
Verstehst du jetzt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mi 23. Okt 2019, 10:09 
Bierlieferant
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Ich verstehe und kann deine Gedankengänge nachvollziehen und wenn es darum geht Empathie damit zu erklären, dass man die Gefühle Anderer nicht nur erkennt, sondern teilt, dann ist das mit abgestumpften inneren Gefühlsleben nicht möglich. Also ein emotionales Mitempfinden ist ohne eigene Emotion nicht möglich. Somit ist keine Empathie vorhanden.

Dies fällt wieder unter authentische Empathie ___*__ Dessen ich für Extremfälle des Narzismus auch absprach.

Würde ich aber behaupten, dass Narzismus ein Thema für sich ist und demnach, wenn weiter darüber diskutiert, erörtert oder einfach nur geschrieben werden sollte nun ein eigener Threat dafür eröffnet werden sollte, denn zu diesem Thema ist es (zwar ein wichtiger, aber nur ein) Teilaspekt und fällt thematisch eher unter "Ist schädlicher Narzismus heilbar?" oder so ähnlich. Ich weiß. Deine Antwort ist direkt "Nein!", aber naja... ,,,,,,,,,,,,,,


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 Betreff des Beitrags: Re: Empathie lernen?
BeitragVerfasst: Mi 23. Okt 2019, 12:27 
Bierlieferant
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Registriert: Do 27. Jul 2017, 20:32
Beiträge: 157
Bommel hat geschrieben:
Adi, große Teile, die du hier beschreibst, fallen einfach nur unter "Egoismus", aber auch Egoismus hat absolut nichts mit fehlender Empathie zu tun.
Auch die beiden Begebenheiten, die du weiter oben beschrieben hast (mit den Frauen) hat eher etwas mit Egoismus, statt mit Empahtielosigkeit zu tun.

Egoismus ist aber etwas ganz anderes als empathielos oder ein Narzisst zu sein.

Gleichzeitig unterstellst du den Narzissten, dass sie alles bewußt und mit Absicht machen, das kannst du nicht belegen, geht auch aus keinem der hier eingestellten Links hervor.

Mir scheint, du verwechselst hier die Begriffe oder weißt nicht genau, was sie am Ende bedeuten.

Zudem, auch wenn du dich über Jahre damit beschäftigt hast, hast du falsche Schlüsse gezogen.

In meinen Augen ist eine Diskussion völlig sinnfrei, wenn man nicht auf die Beträge seines Gegenübers eingehen kann/möchte und sich der Argumentation des anderen völlig verschließt.


Narzismus bedeutet ja Selbstliebe bzw. Selbstbewunderung. Und Egoismus heißt so viel wie Eigeninteresse. Autophilie. Also sich selbst lieben...

Nun sind für mich generell alle Narzisten egoistisch (und auch egozentrisch, usw.), aber nicht alle Egoisten sind Narzisten. ^^ Nicht alle Egozentriker sind Narzisten, etc.

Einen Menschen kann man nicht mit wenigen Worten beschreiben und diese Worte treffen dann auch seltenst zu 100% zu...

-------------------------

Eine Diskussion, die eher der Polemik oder Demagogie entspricht, führt am Ende wirklich zu nicht viel...


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