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 Betreff des Beitrags: TKKG Skizzen
BeitragVerfasst: Fr 9. Jul 2021, 10:03 
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Hintergrund

Die Idee zu dieser Geschichte bekam ich inspirierend durch die beiden Episoden "Entfuehrung in der Mondscheingasse" und "Feind aus der Vergangenheit" in Verbindung mit dem Ableben des langjaehrigen Hoerspielsprechers Edgar Bessen, der den Kommissar Glockner vorzueglich verkoerperte.

TKKG - 001 - Der tote Kommissar

Bestuerzt sitzen TKKG im Hause Glockners zusammen. Obwohl es eigentlich "Muttersache" ist, das Kind zu troesten und Staerke zu zeigen, laeuft das bei TKKG anders, denn zu viert kehren sie den Kelch um und spenden Frau Glockner Trost. Oscar, der schwarzweisse Cockerspaniel von Gaby ist seltsam still. Mit haengenden Ohren und dem Gesicht auf dem Boden, spuert er, dass irgend etwas nicht stimmt. Doch anders als Oscar "denkt" Tim das ebenfalls. Von den anderen unbemerkt rauchen seine Gehirnzellen auf Hochtouren. Die Zeitungen in der Millionenstadt berichteten am fruehen Morgen allesammt vom Tod des Kommissars, nicht irgend eines Kommissars sondern dem Vater von Gaby, Kommissar Glockner. Frau Glockner hatte im Internat Bescheid gegeben und die Vier fuer diesen einen Tag zurueckbeordernd vom Schulunterricht befreien lassen, wofuer der Direktor bei einem solchen Ereignis Verstaendnis gezeigt hatte. Waehrend bis auf Tim alle Traenen des Schmerzes zeigten, berichtete Frau Glockner, wie und wann das Polizeipraesidium sie von dieser schlimmen Nachricht in Kenntnis setzte. Ein Helikopter sei explodiert und mit ihm alle Insassen, die auf Erkundungstour in einem Fall unterwegs waren. Die Explosion soll von einem Schuss ausgeloest worden sein. Endlich nach einer Weile erblickte Gaby die mimische Fassade ihres Freundes. Und wie wir sie kennen, spricht sie ihn drauf an, worauf er seine gedankliche Bombe platzen liess, obwohl dies in einem solchen Moment unpassend schien. Sprachlos wie in Schocklaehmung starren sie ihn alle an, sogar Oscar bellt einmal laut auf. Tim glaubt nicht an den Tod des Kommissars, nicht in der Weise etwas durch Schmerzempfinden nicht wahrhaben zu wollen, nein, er glaubt ernsthaft nicht dran. Er ist der unerschuetterlichen Ansicht, dass Kommissar Glockner lebt. Ganz behutsam erklaert er seinen Blitzgedanken. Erst haben die Zeitungen berichtet und erst DANACH rief das Praesidium Frau Glockner an. Haette sie nicht die Erste sein muessen, die noch VOR den Zeitungen vom Tod ihres Gatten in Kenntnis gesetzt wuerde? Denn schliesslich ist sie doch die Frau des hoechsten Kriminalisten in der Stadt. Fuer Tim stand fest, so traurig der Tag auch begonnen hatte: Dies war ein Fall fuer TKKG.

Hintergrund

Ein Fall fuer TKKG ohne TKKG? Ist sowas drin? Das war die Frage, die ich mir stellte. Und ich war zur Ansicht gekommen, dass das nicht nur ein abwechselnder Sinn machen wuerde sondern auch moeglich sei. Naja, ganz zum Schluss tauchen TKKG natuerlich schon auf, ist ja klar, doch bis es soweit ist, ob sich Leser und Hoerer damit anfreunden koennten, mal eine Folge ohne TKKG anzutun, stand im Zweifel des Gedankens.

TKKG - 002 - Die unsichtbare Spur

Vier Anrufe erreichten Kommissar Glockner auf dem Praesidium. Wunderlich daran war, dass ausser Professor Vierstein, Hermann Sauerlich, seiner Frau Margot, auch Frau Carsten bei ihm anrief. Sie teilten ihm alle mit, dass sie sich Sorgen machten, weil aus individuellen Gruenden der Verdacht bestuende, dass ihre Schuetzlinge spurlos verschwunden seien. Glockner rieb sich die Stirn, denn er kannte ja seine unerlaubten Mithelfer zu gut als dass er sich oeffentlich fruehzeitig sorgen machen wuerde, obwohl er die Hauptsorgen eigentlich taeglich in seinem Herzen verschloss. Wenn Frau Carsten ihn nicht angerufen haette, dann waere ihm halb so mulmig zu Mute gewesen, wie so. Wo steckten TKKG, welchem Fall waren sie wieder auf der Spur, waren sie gemeinsam entfuehrt worden, hatten sie sich ausnahmsweise einen schlechten Scherz erlaubt, und weshalb riefen die Vier unwissend voneinander an, denn aus den Gespraechen vernahm Glockner, dass nur er wusste, dass alle vier verschwunden waren, denn die Eltern hatten ihn ersucht, die Freunde ihrer Kinder zu kontaktieren, damit sie notfalls beim Suchen halfen, doch das war ja nun nicht moeglich. Fragen ueber Fragen prasselten ins Gemuet von Glockner und er wusste zwei Stunden ratlos an seinem Schreibtisch nachdenkend nicht, wo und wie er anfangen sollte. Denn Kopflosigkeit war fehl am Platz. Und ausgerechnet heute musste er spaet abends eigentlich nach London reisen zu einem Kommissaren Treff. Eine Einladung von Interpol, die er nur schwerlich absagen wuerde koennen. Er entschied sich, bei allen einen Rueckruf zu taetigen und sie zu informieren, dass sie alle einander wuessten, dass auch die anderen drei von TKKG verschwunden seien. Er eroeffnete ihnen die Idee, auf seine Kosten, alle in der Millionenstadt einen Treffpunkt auszumachen, noch bevor er nach London abreiste. Frau Carsten bewog er, mit dem Intercity anzureisen, damit sie schnellstmoeglich vor Ort waere. Seiner Frau Margot uebertrug er die Oberaufsicht fuer diese Zusammenkunft. Es gab nur eine Chance, sie mussten alle gemeinsam nach ihren Kindern suchen, er selbst wuerde einige Faelle noch durchsehen, von Menschen, die durch TKKG besonders dankbar waren, sie wollte er bei der Suche mithelfend einspannen, und dazu ueberreden, zum Treffpunkt zu erscheinen. Nachdem der Kommissar das organisatorische beendet hatte, seufzte er muede auf. Dass mal einer verschwunden war, gab es schon, doch dies war der erste Fall, indem TKKG selbst zu einem Fall geworden ist, dachte Glockner zerknirscht.

Hintergrund

Es ging bei "Magnum" mit "Simon & Simon", bei "Magnum" mit "Mord ist ihr Hobby", bei "John Sinclair" mit "Professor Zamorra" und bei zahlreichen anderen Reihen oder Serien. Weshalb nur durfte es bei TKKG und den Drei Fragezeichen nicht auch dazu kommen? Was hab ich diese nicht vorhandene Folge so vermisst und herbeigesehnt.

TKKG - 003 - Im Schlangental der Drachenfelsen

Teil A:

Hermann Sauerlich, Kloesschens Vater, der bekannte Schokoladenfabrikant muss fuer eine Schokoladensorte nach Afrika reisen, denn es geht um eine bestimmte Kaffeebohne, mit der der neue Geschmack veredelt werden soll. Da er nicht alleine reisen moechte, hat er TKKG angeboten, mitzukommen, die natuerlich Feuer und Flamme waren. Weshalb die Reise ueberhaupt stattfinden muss, liegt darin begruendet, dass trotz ausgehandeltem Vertrag keine Bohnen dieser speziellen Sorte exportiert werden. Und Sauerlich will dem auf den Grund gehen.

Teil B:

Mathilda Jonas kommt aus dem Staunen nicht raus. Eine alte Freundin, die sie seit jungen Jahren aus den Augen verlor, hat ihr eine Karte geschrieben, in der sie ihr mitteilt, sie moege sie doch einmal auf ihrem Anwesen besuchen kommen. Es gebe einen bestimmten Grund und sie kaeme fuer die Reisekosten auf. Sie duerfe alle mitbringen, die zum familiaeren Kreis zaehlten, die Anzahl sollte jedoch 8 Personen nicht uebersteigen. So kommt es, dass die drei Fragezeichen mit Morton, Tante Mathilda und Onkel Titus nach Afrika reisen, denn dort geht die Reise hin.

Teil C:

Die Gruppe um TKKG treffen mit der Gruppe der drei Fragezeichen im selben Anwesen aufeinander, denn der Ehemann der Freundin von Tante Mathilda ist exakt der Gespraechspartner von Hermann Sauerlich, mit dem dieser sich treffen wollte. Was nun folgt, sind zwei scheinbar unabhaengige "Faelle", die jedoch in der Mitte zu einem einzigen Fall zusammenschmelzen. Es dauert natuerlich eine Weile, bis TKKG und die Drei Fragezeichen merken, dass sie am gleichen Fall Ermittlungen anstellen. Und so kommt es, dass sie schliesslich gemeinsam diesen dubiosen Fall aufklaeren. Waehrend die drei Fragezeichen dem Giftregen nachjagen, heften sich TKKG den Kaffeebohnendieben an die Fersen. Im Schlangental der Drachenfelsen kommt es zum Show Down.


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Verfasst: Fr 9. Jul 2021, 10:03 


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 Betreff des Beitrags: Re: TKKG Skizzen
BeitragVerfasst: Fr 9. Jul 2021, 10:06 
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Hintergrund

Die Klimakatastrophe wurde weder im Pro noch im Contra ausreichend versorgt. Um diesem Wandel erkenntnisreich beizukommen wurde es Zeit, dass diese Kette von Beobachtungen mal von einer Jugendserie aufgegriffen wird, die aktuellen Kindern und Jugendlichen das aufzeigt, was die Herren der oberen Etagen geschickt zu kaschieren bemueht sind. Wer, so dachte ich, waere besser dafuer geeignet als TKKG?

TKKG 004 - Im Tiefeis der Antarktis

Die diesjaehrigen Sommerferien wurden von der Internatsschule unserer Millionenstadt dazu auserkoren, eine sehr lange Klassenfahrt in die Antarktis zu unternehmen. Eine Expedition von mehreren hundert Schuelern sollte sich geschlossen auf den Weg machen, etwas Aktuelles fuer den Unterrichtsstoff zum Klimawandel einzuimpfen. Leider planten Heinrich Schlimmbacke und Erwin Wachtviertel, zwei dumpfnasige Ganoven, zur selben Zeit, eine Eisstation in die Luft zu sprengen. Kommissar Glockner, der davon Wind bekam, war ausser sich vor Wut. Er hatte keine Beweise und der Direktor der Internatsschule blieb unbeirrbar. Erst wollte er Gaby und ihre Freunde von dieser Reise abhalten, doch dann haette er es fuer alle erreichen muessen. Denn TKKG sagten geschlossen, dass sie fahren wuerden, wenn er es nicht erreichen koennte, dass alle zu Hause blieben. Diese Courage musste Herr Glockner einsehen und mit vielen Ermahnungen und selten vorkommenden leichten Traenen liess er sie reisen. Erst gings mit den Fliegern bis zum Atlantik und dann ...... nein, nicht mit Schiffen ..... sondern mit 25 Ubooten, die eigens fuer die Internatsschule abkommandiert wurden, bis kurz vor die Kueste der Antarktis, von dort wurden sie mit Booten an Land gesetzt. Dass die geplante Sprengung der Eisstation, im Verhaeltnis zu dem, was TKKG nach einer Woche herausfinden sollten, gelinde gesagt, harmlos war, ahnten sie bei ihrer Ankunft noch nicht. Denn teuflisch Krasses spielte sich ab. Gaby rastete aus, Tim war von den Socken, Karl fiel vom Glauben ab und Kloesschen verstand die Welt nicht mehr. Und dass sie dieses Abenteuer heil ueberstehen wuerden, verdankten sie ausgerechnet den Ganoven Heinrich Schlimmbacke und Erwin Wachtviertel.

Hintergrund

TKKG als das Gegenteil ihrer Selbst, als Ganoven und Gangster? Ja, für diese Folge muss das sein. Seit Big Brother den Äther mit Schlampencamps übersät und die Atmosphäre Guantanamo nicht mal vor den Jugendstrafen halt macht, tritt in diesem Fall einer der wichtigsten Sätze aus der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika in Kraft: "Wenn Unrecht zu Recht wird, dann wird Widerstand zur Pflicht"

TKKG 005 - Todestraining im Überlebenscamp

Kommissar Glockner sah den Vieren von TKKG einzeln tief in die Augen: "und deshalb ist Gaby eine Trickbetrügerin, Karl ein Meisterhacker wie es Tron früher war, Klöschen ein Industriespion und du TARZAN ..... sieh mich nicht so an, Tim ..... dieses eine Mal wirst du wieder Tarzan sein und zwar in der Funktion als Schlangenmensch, der Meisterdieb. Kinder, es geht nicht anders. In Portugal ist das Grausen am Werk. Jugendliche sterben wie die Fliegen, weil sie angeblich dieses Überlebenstraining nicht heil überstehen. Von Außen muss das geglaubt werden, doch wenn mich ein Kollege nicht um Hilfe gebeten hätte, würde ich liebend gerne auf dieses Manöver verzichten. Und da ich von ihm weiß, dass es dort mehr arrogante Schnösel gibt als Diener im Buckingham Palace, ist es notwendig, dass du wieder zu Tarzan wirst. Sie werden dich damit aufziehen, dass du Tarzan, der in den Dschungel kommt, bist, doch gerade das erschafft dir einen großen Vorteil, weil sie sich somit in ihrem Spott mehr auf dich fixieren. Glaube mir Tim, dass du Tarzan bist, schützt Gaby viel mehr als wenn du Tim bleibst. Man wird versuchen, euch voneinander zu trennen, auch deshalb musst du Tarzan sein. Je stärker du es schaffst, dass sie sich auf dich fixieren, umso größer ist die Chance, dass ihr euch nicht verliert, heil daraus kommt und diesen vermaledeiten Fall zu einem positiven Abschluss bringt. Ich kann nur welche dahinschicken, denen ich vertraue, ansonsten hätte ich meine Hilfe verweigern müssen. Karl, deine Aufgabe wird es sein, dich um sämtliche Technik zu kümmern, Klösschen, du musst es schaffen, herauszufinden, auf welche Weise die Jugendlichen dort verhungern und verdursten und Gaby, du musst das schlimmste tun, was ich je von dir verlangt habe, du musst so grandios lügen, dass sie dir alles abkaufen, was du ihnen auftischst. So. Morgen um 8 Uhr früh, startet ein Flieger nach Portugal, ein Kollege wird euch verhaften, die Briefe, mit den Unterschriften habe ich schon abgeschickt, und zwar per Fax, sie besagen, dass alle Elternteile einverstanden sind mit einer Erziehungstour in einem Überlebenscamp zur sogenannten Besserung. Findet um Himmels Willen heraus, was da vor sich geht, wir haben nämlich nicht die geringste Ahnung. Wir werden 6 Wochen lang keinen Kontakt haben, wenn alles gut verläuft und jetzt............verschwindet, bevor ich die ganze Sache ablasen lasse."

Hintergrund

Ist es möglich, dass Tim einen Vater hat und weder er, noch seine Mutter davon wissen? Vor vielen Jahren brauchte er als Toter ja mal Hilfe, doch wem hatten TKKG damals wirklich geholfen als sie den Schwindel um die Giftgasaffäre aufdeckten? Kann es sein, dass es da noch mehr zu beleuchten gibt als wir bisher alle dachten? Ja, denn Unheil aus der Vergangenheit macht sich bereit ins Licht der Wahrheit vorzudringen und für Tim bricht eine schwere Zeit des Nachdenkens an, mit unterschiedlich gemischten Gefühlen.

TKKG 006 - Das Geheimnis des vergangenen Schreckens

TKKG wurden von Kommissar Glockner ins Präsidium gerufen. Anwesend waren ein fremder Mann und Frau Carsten, Tims Mutter. Als TKKG das Büro von Herrn Glockner betraten, blieb Tim wie angewurzelt stehen, ihm stockte der Atem. Er starrte nur auf den fremden Mann. Vor ihm saß unverkennbar sein Vater, der seit einigen Jahren tot war. Als der Schock geringfügig nachließ traf ihn der Blick seiner verweinten Mutter, die ganz konfus mit dem Kopf schüttelte und immer wieder "nein, nein, nein" schluchzte. Kommissar Glockner war klar, dass er die Situation keineswegs auflockern konnte, dennoch bat er um Aufmerksamkeit. Er erklärte, bevor irgend etwas geredet werden würde, sollte Tim sich einer Blutentnahme bereit erklären, denn nur danach könnten sie weitere Schritte bedenken. Er brauche auch gar nicht ins Krankenhaus zu fahren, dies würde hier vor Ort geschehen und im Polizeilabor unverzüglich in Priorität bearbeitet werden. Mit bleichem Gesicht, das sich von seiner übrigen dunklen Hautfarbe abhob, ließ er die Prozedur über sich ergehen. Die Stunden vergingen. Die Testergebnisse lagen vor. Der Mann, der selbst ziemlich mitgenommen aussah, stellte sich tatsächlich als Vater von Tim heraus. Und nun fing, auf die Bitte von Herrn Glockner "Herr Carsten" seine traurige, schreckliche und äußerst geheimnisvolle Geschichte zu erzählen an. Herr Glockner nahm vorsorglich die Erzählung mit Tonband auf, damit später, jeder der wollte, noch einmal nachhören konnte, was gut war, denn Tim und auch seine Freunde waren nicht gerade sehr aufnahmefähig. Es fielen Inhalte von Zwillingen, von wissenschaftlichen Untersuchungen, von Trennung, Verliese, Erpressung, Geheimhaltungen, Verboten, Menschenversuche, Entführung, Identitätsaustausch, Hilfe und von der Tatsache, dass am Tage des besagten Unfalls nicht Herr Carsten starb sondern sein schwer kranker Zwillingsbruder, den er erst einen Tag vor dem Unfall kennenlernte. Herr Carsten hatte keine Chance gehabt, bis zum heutigen Tag, sich zu melden. Erst jetzt, Jahre später war ihm die Flucht geglückt, denn kurz, bevor sein Bruder starb, war er entführt worden und hat in all den Jahren nicht gewusst, wie es seinem Bruder ergangen war. Kommissar Glockner war der erste, der ihm vom Tod seines Zwillings in Kenntnis setzte und dass alle bisher glaubten, dass er selbst zu Tode gekommen war. Dieser Fall würde eine harte Zerreißprobe für alle werden und niemand würde wissen, wie es weiter gehen würde, denn eines war klar: Besondere Schicksalsschläge bedürfen einer Menge an Zeit um bewältigt zu werden. Und: Die Gangster waren nach wie vor hinter ihm her. Würden TKKG Tims Vater ein zweites Mal retten können?


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 Betreff des Beitrags: Re: TKKG Skizzen
BeitragVerfasst: Fr 9. Jul 2021, 10:07 
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Hintergrund

Kann eine Idee aus Wut entstehen? Ja, sie kann. Und zwar aus meiner Wut über den "Dauerbrennkatechismus" von Marco Sonnleitner, der nichts anderes zu kennen scheint als "Fußball". Nur wie durchbreche ich diesen "Skandal" des einseitigen Sports? Als ich erfuhr, dass "Der gestohlene Sieg" wieder von Fußball handelt, riss mir der Geduldsfaden, und ich wollte eine Idee für DDF einbauen, doch dazu kam es nicht, denn ich musste dabei an Klößchen denken und an den Film von diesem jung gestorbenen Wettkampfhelden. Daher diese Idee abseits des glorifizierten Fußballs und doch im Sport bleibend für TKKG angesetzt. Und Gaby kam mir dabei sehr zu Hilfe, denn sie kann das, was Justus nur als einzige Sportart beherrscht, nämlich Schwimmen. Was jedoch Klößchen kann, das kann sonst keiner, nicht einmal Justus Jonas!

TKKG 007 - Die Grotte der sieben Gefangenen

"Wenn ihr verliert, sterben eure Eltern, noch bevor die Siegerehrung zu Ende ist" - Diese Mitteilung auf einer extra angefertigten großformatigen Visitenkarte, erhielten die Vier von TKKG zu Anfang der letzten Doppelstunde im Internat durch einen Lehrer, der ihnen vier Briefumschläge aushändigte, mit dem Zusatz, dass sie sehr wichtig seien, er sich jedoch wunderte, dass die Briefe ohne Absender waren und die Dringlichkeit mit Ankündigung des Boten vor Beginn der letzten Pause per Telephon erfolgte. Erst nach Ende des Unterrichts trafen die Vier sich in einer abgeschiedenen Ecke, von allen unbeobachtet, wie sie glaubten und öffneten die Briefe. Sofort zückten alle ihre Handys und riefen daheim an, bis auf Tim, der seine Mutter außerhalb zu erreichen versuchte. Nichts. Gaby dachte an Oscar und hetzte mit wildem Blick in die Runde, sprach aus, was alle dachten, somit fuhren Gaby, Karl und Klößchen je nach Hause und Tim ins Polizeipräsidium. Sie verabredeten, nach dem sie das Wichtigste bekundet hätten, sich bei Gaby anschließend zu Hause zu treffen, um über die ganze Angelegenheit zu beratschlagen. Das dauerte auch nicht all zu lange. Nach einer Stunde ca. kamen sie wieder zusammen. Jeder auf seine Weise nervös, mit schweren Gefühlen beladen und Tim bemächtigte sich eines unterdrückten heftigen Zorns. Denn im Präsidium wurde ihm ein Brief ausgehändigt, den er nur im Beisein seiner Freunde lesen sollte ohne die Polizei einzuweihen. Etwas völlig Absurdes, wenn die beiden stellvertretenden Kommissare, die durch Kommissar Glockners Verschwinden angefordert wurden, TKKG nicht kennen würden. Sie baten ihn jedoch, sie auf irgend eine Weise auf dem Laufenden zu halten, so fern dies möglich sei, denn schließlich wollten auch sie nicht, dass das Leben der sieben Entführten in unkontrollierte Gefahr geriet, in der sie sich so schon befanden. Tim sprach also kurz Klartext, zeigte dann den Brief, entfaltete ihn, legte ihn ausbreitend auf dem Boden aus, auf dem sich alle Vier in Sternform, inklusive Oscar, ausgestreckt hinlegten, so dass der Brief sich in der Mitte befand. Weder im Sitzen, noch im Stehen war es ihnen möglich, sinnvolle Ruhe zu erzielen. Jeder las den Brief reihum und das abwechselnd so lange, bis sie den Brief auswendig kannten. Zwischendurch stellten sie sich einige Fragen, tauschten Gedanken aus und ließen ihren Gefühlen freien Lauf. Karl kam auf die Idee, den Brief einmal laut vorzulesen, und als Tondatei abzuspeichern, den Brief anschließend an einem sicheren Ort zu verstecken als Beweis. Damit waren alle einverstanden. Also las Karl den Brief laut vor: "Hallo ihr Vier,
ich und wir kennen euch, doch ihr kennt mich und uns nicht. Wir haben eure Eltern "ausgeliehen". So iange ihr tut, um was wir euch bitten, geschieht ihnen nichts, und ihr könnt versichert sein, sie werden wie "Könige" bewirtet, es wird ihnen also bis auf die "momentane Gefangenschaft" an nichts fehlen. Ob das so bleibt, hängt davon ab, ob ihr als Sieger hervorgeht oder versagt und somit nicht nur die Trophäen der sportlichen Disziplinen verliert sondern auch eure Eltern. Wir haben weder etwas gegen sie, noch gegen euch, doch sind wir sehr knapp bei Kasse. Das kommt schon mal vor. Wir haben uns also überlegt, euch zu "vertrauen". Es werden vier Wettkämpfe unter anderen ausgetragen, in den nächsten "Wochen". Die Disziplinen für euch sind, nach unserer gründlichen "Recherche" die folgenden: Schwimmen - Schach - Essen - Karate. Der kleine Dicke unter euch wird sich des Wettkampfs im "Futtern" annehmen, dessen sind wir gewiss. Euer Mädchen wird sich im "Wasser" tummeln, euer Schlaukopf wird sich mit dem amtierenden Weltmeister mit "Zügen" befassen und euer Rudelführer hat die Ehre, sich mit den "Schaumschlägern" zu messen. Wir werden euch unerkannt beobachten, doch damit der Druck nicht allzu groß ist, dürft ihr nach jedem "Teilsieg" 1x mit einem der Eltern kommunizieren. Allerdings kurz. Kein Anruf wird sich zurückverfolgen lassen. Da wir euch sehen, wissen wir auch, wann wir einen von euch zum "Hörer" ausrufen lassen. Lasst euch nichts anmerken. Wenn "Du wirst am Telephon verlangt" durch einen Boten überbracht wird, dann geht der von euch ans Telephon, der vorher einen "Teilsieg" errungen hat, und kein anderer von euch. Jede missachtete Regel von uns, wird als "Abbruch des Wettkampfs" gewertet, was den sofortigen Tod eurer Eltern zur Folge hat. Und damit ihr nicht vor Unwissenheit noch vor erreichen des Sieges dumm sterben müsst, lasst euch dieses gesagt sein: Da es sich um Wettkämpfe handelt, sind auch Wetten auf die Sieger zugelassen. Klartext -> Wenn ihr alle vier als Sieger das Treppchen eurer Disziplin besteigt, werden eure Eltern sofort freigelassen und wir erhalten kurz vor ihrer Freilassung 4 Millionen Euro. Unsere Wetten sind so platziert, dass wir für jeden von euren Siegen eine Million kassieren. Wo die Wettkämpfe und wann genau die euren stattfinden, und wie ihr euch anmelden müsst, um als Starter zugelassen zu werden, erfahrt ihr im "Tourist Informations Zentrum". In 2 Tagen erhaltet ihr einen weiteren Brief mit je 50 Euro Startgeld. Enttäuscht uns nicht."

(Wie der Fall "Nachtwanderung des Schreckens" würde dieser Fall als Hörspiel auch ca 140 Minuten umfassen. In der ersten Hälfte die vorgelegte "Idee" und in der zweiten Hälfte, die Jagd nach den Verbrechern, um sie doch noch überführend hinter Gitter zu bringen)

Hintergrund

Kein Fall fuer TKKG. Diesmal nicht. Wie kann das angehen? Was muss passieren, damit sowas zustande kommt? Ist es ueberhaupt moeglich, die vier Freunde so auszubremsen, die sich mit allen Tricks zur Wehr setzen und es doch nicht schaffen, ihren Fall zu loesen? Und dann auch noch tatenlos miterfahren, wie sie "ausgetauscht, ersetzt werden, von billigen Showstars", die eigens dafuer bezahlt werden.......

TKKG 008 - Hausarrest

Der Formel Eins Rennfahrer Ernesto Cucchasti wurde schwer verletzt. Doch die Rennleitung wurde mit Geheimnissen konfrontiert, so dass ihr nichts anderes uebrig blieb, als einen Ersatz aufzutreiben, der den Platz von Cucchasti einnimmt. Ungluecklicher Weise hatten TKKG eines dieser Gespraeche belauscht und Tim hatte Feuer gefangen. Er wollte helfen. Und zwar mit dem Einsatz seines Lebens trotz seiner jugendlichen Jahre, wie wir es von ihm gewohnt sind. Doch diesmal hatte er die Rechnung ohne Gaby gemacht. Es kam zum Streit und sie erzaehlte ihrem Vater von dieser dubiosen Geschichte, nach dem selbst Karl und Kloesschen ihren Haeuptling nicht argumentativ umstimmen konnten. Kommissar Glockner blieb, nach dem alle vier in seinem Buero waren, ungewoehnlicher Weise sehr ruhig. Zu ruhig eigentlich. Denn in solchen Momenten hob er oft die Stimme, wenn ihn etwas mehr als aergerte. Er blickte Tim mit vaeterlich sanft traurigen und doch ernsten Augen an. Fuer Tim schien es eine Ewigkeit zu sein. Dann erklaerte er mit einer seltsam weich klingenden Stimme, dass er es auf keinen Fall verantworten koenne, wenn Tim sich in ein Rennauto des Erwachsenen Sports setze, nur um damit, mit toedlicher Eigengefahr im Gepaeck, einen Fall aufzuklaeren, wo Mafiamethoden das ganze Geschehen zu leiten schienen. Dies, sagte Glockner ernst, sei selbst fuer ihn eine Nummer zu gross. Hier mussten andere Leute beordert werden, das sei auf keinen Fall etwas fuer Kinder, so sehr er ihre Hilfe sonst auch zu schaetzen wusste und ihnen insgeheim oft dankbar war. Da TKKG bereits in dem Fall involviert waren, unterbreitete Glockner den Vieren, dass er sie unter Hausarrest stellen wuerde, sie wuerden so lange dieser Fall dauere, rund um die Uhr bewacht. Bei jeder Zuwiderhandlung wuerden sie strengstens nach Vorschrift einkassiert werden. Dann traf er noch eine Entscheidung, die sogar Gaby das leichte Froesteln bescherte. Einige Agenten, die von der Groesse und Figur her passen und im Showgeschaeft Ermittlungen anstellen, wuerden sich als TKKG ausgeben, um, vom Bundesdezernat ueberwacht, in diesem Fall die Ermittlingen bis zum Schluss zu Ende zu bringen. Nun sah Gaby ihre Handlung als Fehler an und haette sich Ohrfeigen koennen. Jetzt galt es, den Fall anders zu betrachten. Irgendwie mussten sie es schaffen, den Netzen ihres Vaters zu entkommen. Eine schwierige Aufgabe. Den Gedanken, dass ein Double von TKKG da draussen Ermittlungen anstellten und sich fuer sie ausgeben wuerde, wog genauso schwer, wie ihre vorherige Angst um Tim, der leichtsinnig in einen Rennwagen steigen wollte. Ob es ihnen gelingen wuerde, aus diesem Hausarrest auszubrechen oder ob die Einsicht die Oberhand gewinnt, sich diesmal geschlagen zu geben?

Hintergrund

Mal einen alten Fall anschneiden, mit Hilfe dessen ein neuer Fall aufgeklaert wird. Kann es einen reuigen Verbrecher geben, der sich selbst leutert und dadurch sogar moeglicher Weise fruehzeitig entlassen wird ohne dies selbst beabsichtigt zu haben? Mir ging dieser echte Fall des vor kurzem Entlassenen nicht aus dem Kopf. Den Namen behalt ich mal fuer mich.

TKKG 009 - Justizirrtum mit Lampenfieber

Als Gaby ihren Cocker Oscar ausfuehren wollte, ging sie zuvor zum Briefkasten, um die Post reinzuholen. Dabei fiel ein Zettel mit etwas zittriger Handschrift zu Boden, der in einem gewissen Dialekt verfasst war. Sie hob ihn auf und begann zu lesen. Unglaeubig staunend unterbrach sie das Lesen, legte die Post bei Seite, schnappte sich den Hund, und trabte etwas schneller als zuvor beabsichtigt direkt zum Treffpunkt am See. Dort angekommen, zeigte sie Tim den Zettel, der ihn dann laut vorlas: Tach ooch ihr Vier,
sicher wunnert ihr eich, des ick eich schriebe. Ja, ick bin es, bin ussem Kerker jefluechtet. Ick wees, des hoert sich dimmisch an, doch ick wusste mir keenen Rat. Ick hab vonnem Fall jehoert, wo es eenen furchtbaren Irrtum jegeben hat. Nen Justizirrtum. Un ick wees, was echt vorjefallen is. Nur gloobt mir doch kinner. Daher bin ick uff den Jedanken jekommen, des ick eich treffen muss. Ihr habt mich ja vor eenijer Zeit eenjebuchtet. Ihr seid recht duffte. Ich gloobe, eich kinn ich mich anvertraun. Dut mir leed damals mit dem Glockner, doch um des gehts jetzt nuescht. Ich hab dat Jefuehl, det nur ihr mir helfen koennt, det Janze uffzuklaern. Und bevor ihr wat innen falschen Hals kriecht, wenn det vorbei is, dann geh ich wieder rinn in die Bude. Bitte endeischt mich net. Ick melde mich die Daage.
Uckmann.
Das sass. Die Vier von TKKG schauten sich verbluefft an. Sie beratschlagten, ob sie den Schrieb Kommissar Glockner zeigen sollten. Doch ihre Neugier siegte, ihr Fallfieber war geweckt, und wenn irgend etwas nicht an dem war, konnten sie immer noch Glockner in Kenntnis setzen. Aus einem wurden sie allerdings noch nicht schlau. Von welchem Justizirrtum sprach Uckmann. Selbst Karl, das Computergehirn konnte sich noch keinen Reim drauf machen. Es gab einfach zu viele Moeglichkeiten. So beschlossen sie, erst mal im See zu baden und auf das naechste Zeichen von Uckmann zu warten.


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 Betreff des Beitrags: Re: TKKG Skizzen
BeitragVerfasst: Fr 9. Jul 2021, 10:07 
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Registriert: Di 9. Mai 2017, 02:46
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Testamente sind entweder Schrott oder so umkaempft, dass einem die Lust dabei vergeht. Mich selbst haben auch einige gestriffen, sogar ein persoenliches, das mir nicht aus dem Gefuehl will. Vor allem, wenn du dumm da stehst und zusehen musst, wenn der letzte Wille nicht erfuellt werden kann. Nicht weil "du" nicht willst, sondern, weil du es nicht kannst, durch zu viele Huerden. Also dachte ich mir, lassen wir doch mal einen "letzten Willen" so in die Tat umsetzen, dass wirklich der letzte Wille ausgefuehrt wird und zwar so getreu, wie es vom Erblasser bestimmt wurde. Ist das ueberhaupt moeglich?

TKKG 010 - Das goldene Testament

Kommissar Glockner hatte Pause. Es war sein Geburtstag und die Kollegen bestanden darauf, dass er sich fuer den restlichen Tag frei nimmt. Das tat er zwar ungern, doch diesmal stimmte er gelassen zu. Allerdings nicht ohne vorher... Ja, was? Er steckte einige Sachen in seine Tasche und verliess das Polizeigebaeude, setzte sich in sein Auto und fuhr........zum Freibad. Glockner im Freibad? Ganz recht. Schmunzelnd schlenderte er in die Kabine, zog sich um, und kam mit Badehose und ...... Badekappe bekleidet wieder raus, stieg zum Zehner und machte eine sehr gute Figur beim Sprung. Direkt vor TKKG tauchte er auf und bespritzte sie mit einem Schwall Wasser. Die vier Freunde staunten nicht schlecht, waren zugleich perplex und aus dem Haeusschen. Verwundert schauten die vier einem laechelnden Ehepaar nach, das, als sie voruebergingen, Herrn Glockner gratulierend zuriefen, dass es ein glaenzender Sprung gewesen sei. TKKG hatten diesen naemlich nicht mitbekommen, da sie in eine andere Richtung blickend in eine erregende Unterhaltung vertieft waren, bis Glockner sie ueberraschte. Dann liess Glockner die "halbe Katze" aus dem Sack - :"Ich habe einen Fall fuer euch!" - Auch das gabs noch nie. Was war heute los? Irritiert waren die vier urploetzlich brav wie die Kirchenmaeuse. So kannten sie Herrn Glockner nur selten und gar nicht. Er sagte ihnen, dass sie ne Pause machen sollten, da er nach Hause moechte, doch vorher ihnen etwas geben will, dass sich im Auto befindet. Anschliessend koennten sie wieder herkommen und weiter freibaden, falls sie das dann noch wollten, wobei er skeptisch mit den Augen blitzte. Also trabten sie hinter ihm gehorsam her, warteten, bis er sich wieder umgezogen hatte und sie zum Wagen fuehrte. Dann sagte er - :"Das ist euer Fall....das heisst....es wird einer werden, wenn ihr euch damit befasst habt und tut, worum euch gebeten wird.....und ich bin mir sicher.....ihr werdet.....mir sind rechtlich die Haende gebunden, ich darf euch kein Nein erteilen!" - Mit diesen Worten ueberreichte Glockner ihnen ein Goldenes Buch und einen dicken Brief. Als die vier den Namen des Verstorbenen lasen, wurden saemtliche Knie weich.... Der Name lautete: Abu Yassir Khalun.... In dem Brief erklaert der Scheich, den TKKG aus frueherer Zeit noch kannten, wie sie glaubten, dass nicht er selbst damals mit ihnen zu tun hatte, sondern ein Double, was ihm im Nachhinein ein Beduerfnis war, zu berichtigen. Politisch sei es manchmal unerlaesslich, sein Leben mehrfach zu schuetzen, besonders, wenn man so reich war wie er selbst. Er wies auch daraufhin, sollten diese Zeilen je ihnen zu Gesicht gelangen, dann handele es sich um sein echtes Ableben, denn so hatte er dies testamentarisch festgelegt. An Freibaden war nicht mehr zu denken. Und das Goldene Buch war zu wichtig, um es hier vor Ort zu durchforsten. Sie baten Herrn Glockner, dass er sie mit nehmen moege. Und das tat er auch. Bei den Glockners zu Hause angekommen, wurden sie von Margot und Oscar begruesst. Anschliessend gingen sie erstmal in Gabys Zimmer. Wo ihnen das Testament Sprachlosigkeit vom allerfeinsten bescherte. Die Botschaft lautete - Der Scheich habe seinen letzten Willen so gefasst, dass er TKKG dazu ausersehen habe, seinen letzten Willen in ihrer gerechten Ansicht zu bestimmen. TKKG sollten das reiche Erbe des Scheichs in ihrem Sinne sinnvoll, gerecht und klug aufteilen. Was es dazu zu bedenken gebe, stuende in seinem Brief, den er an sie adressiert beglaubigen liess. Es gab also noch einen Zweiten Brief. Sie sollten sich persoenlich bei seinem Notargericht melden, sobald sie vom Testament erfahren haetten. Saemtliche Kosten seien bereits bezahlt. Hinflug, Rueckflug und sonstige Spesen. Alles, was sie in seinem Land brauchten und genossen, wuerden sie durch vier Goldkarten, die am Flughafen ausgehaendigt wuerden, abrechnen koennen. Sie duerften diese Karten sogar behalten, fuer den Fall, dass sie sein Land irgendwann noch mal betreten wuerden. Es gebe kein Risiko. Das Spesen TKKG Konto sei vom Testament ausgeschlossen, und solange zur Verfuegung, bis es leer war. Nein, nein, nein. TKKG brauchten unbedingt eine Pause, baten Herrn Glockner, Brief und Testament in seinen Safe zu schliessen. Dann feierten sie erst mal sehr ausgiebig Geburtstag und erzaehlten nebenbei von ihrem auf sie zu kommenden Fall. Glockner selbst erwaehnte einen kleinen Brief, den er selbst bekommen hatte und den Vieren ging ein Seifensieder auf. Glockner hatte nicht ueber.....nein, er hatte ohne es zu ahnen...untertrieben. Die restliche Zeit nach dem Erzaehlen widmeten die Vier Oscar und den vielen Koestlichkeiten, die Frau Glockner ihrem Mann bereitet hatte.


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